1. Thessalonicher 4,1–12
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4–5: Ermutigung der Gemeinde
Zu einem ordentlichen Leben (4)
41Noch eins, Geschwister: Wir haben euch gelehrt, wie ihr euch verhalten sollt, um Gott zu gefallen. Und ihr tut das ja auch. Nun bitten und ermahnen wir euch im Namen unseres Herrn Jesus, dass ihr weitere Fortschritte darin macht. 2Ihr wisst ja, welche Anweisungen wir euch im Auftrag des Herrn Jesus gegeben haben. 3Gott will, dass ihr heilig lebt, dass ihr ihm ganz gehört. Das bedeutet, dass ihr euch von allen sexuellen Sünden fernhaltet. 4Jeder von euch soll seinen eigenen Körper so unter Kontrolle haben1, dass es Gott und den Menschen gefällt. 5Lasst euch nicht von Leidenschaften und Begierden beherrschen wie Menschen, die Gott nicht kennen. 6Keiner darf sich in dieser Sache Übergriffe erlauben und seinen Bruder betrügen. Denn solche Vergehen wird der Herr selbst rächen. All das haben wir euch auch schon früher mit aller Deutlichkeit gesagt. 7Gott hat uns nicht dazu berufen, ein unmoralisches, sondern ein geheiligtes Leben zu führen. 8Wer sich über diese Weisungen hinwegsetzt, verachtet deshalb nicht einen Menschen, sondern den, der seinen Heiligen Geist in euch wohnen lässt – Gott.
9Was allerdings die geschwisterliche Liebe betrifft, muss man euch nicht extra schreiben. Denn Gott selbst hat euch schon gelehrt, einander zu lieben, 10und das befolgt ihr ja auch gegenüber allen Geschwistern in ganz Mazedonien. Wir bitten euch aber dringend, Geschwister, darin noch vollkommener zu werden. 11Es muss eine Ehre für euch sein, ruhig und besonnen zu leben. Kümmert euch um eure eigenen Angelegenheiten, wie wir euch das gesagt haben, und sorgt selbst für euren Lebensunterhalt, 12damit ihr auch für Außenstehende als anständige Menschen geltet und niemand zur Last fallt.
Footnotes
- 1unter Kontrolle halten. Wörtlich:sein eigenes Gefäß gewinnen. Das kann den Körper, aber auch die Ehefrau meinen. Andere übersetzen deshalb: Jeder von euch soll seine Ehefrau so zu gewinnen suchen (o. mit ihr zusammenleben), dass es Gott und Menschen gefällt.
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden