1. Korinther 11,3–14
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3Nun möchte ich aber, dass ihr ‹auch Folgendes› wisst: Christus, der Messias, ist das Oberhaupt jedes Mannes, der Mann das Oberhaupt der Frau und Gott das Oberhaupt von Christus.
4Jeder Mann, der beim Beten oder Weissagen1 eine Kopfbedeckung trägt, entehrt sein Oberhaupt. 5Und jede Frau, die ihren Kopf beim Beten oder Weissagen nicht verhüllt, entehrt ihr Oberhaupt, denn das wäre so, als ob sie kahlgeschoren herumliefe. 6Wenn eine Frau sich also nicht verhüllt, kann sie sich auch gleich die Haare abschneiden lassen. Wenn es für sie aber entehrend ist, das Haar abgeschnitten oder den Kopf rasiert zu bekommen ‹wie ein Mann›, dann soll sie sich verhüllen. 7Der Mann freilich darf sich den Kopf nicht verhüllen, denn er ist Gottes Abbild und spiegelt seine Herrlichkeit wider. In der Frau spiegelt sich die Herrlichkeit des Mannes. 8Denn der Mann stammt nicht von der Frau, sondern die Frau vom Mann; 9denn der Mann wurde ja nicht für die Frau geschaffen, sondern die Frau für den Mann. 10Deshalb soll die Frau ‹das Zeichen für› ihre Vollmacht über dem Kopf haben, wegen der Engel, ‹die darauf achten›.
11Allerdings gibt es vor dem Herrn weder die Frau ohne den Mann noch den Mann ohne die Frau. 12Denn wie die Frau vom Mann abstammt, so wird der Mann durch die Frau zur Welt gebracht. Und beide kommen von Gott.
13Urteilt doch selbst: Gehört es sich für eine Frau, unverhüllt zu Gott zu beten? 14Lehrt euch nicht schon das natürliche Empfinden, dass es für den Mann eine Schande ist,
Footnotes
- 1Beten ist das Reden zu Gott hin, Weissagen das Reden von Gott her, das Reden im Auftrag Gottes.
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden