Römer 10,1–13
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1.Liebe Brüder, meines Herzens Wunsch ist, und ich flehe auch zu Gott für Israel, daß sie selig werden.
2.Denn ich gebe ihnen das Zeugnis, daß sie eifern um Gott, aber mit Unverstand.
3.Denn sie erkennen die Gerechtigkeit nicht, die vor Gott gilt, und trachten, ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten, und sind also der Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, nicht untertan.
4.Denn Christus ist des Gesetzes Ende; wer an den glaubt, der ist gerecht.
5.Mose schreibt wohl von der Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz kommt: "Welcher Mensch dies tut, der wird dadurch leben."
6.Aber die Gerechtigkeit aus dem Glauben spricht also: "Sprich nicht in deinem Herzen: Wer will hinauf gen Himmel fahren ?" (Das ist nichts anderes denn Christum herabholen.)
7.Oder: "Wer will hinab in die Tiefe fahren ?" (Das ist nichts anderes denn Christum von den Toten holen.)
8.Aber was sagt sie ?"Das Wort ist dir nahe, in deinem Munde und in deinem Herzen." Dies ist das Wort vom Glauben, das wir predigen.
9.Denn so du mit deinem Munde bekennst Jesum, daß er der HERR sei, und glaubst in deinem Herzen, daß ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du selig.
10.Denn so man von Herzen glaubt, so wird man gerecht; und so man mit dem Munde bekennt, so wird man selig.
11.Denn die Schrift spricht: "Wer an ihn glaubt, wird nicht zu Schanden werden."
12.Es ist hier kein Unterschied unter Juden und Griechen; es ist aller zumal ein HERR, reich über alle, die ihn anrufen.
13.Denn"wer den Namen des HERRN wird anrufen, soll selig werden."
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