Prediger 10,10–15
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10.Wenn ein Eisen stumpf wird und an der Schneide ungeschliffen bleibt, muß man’s mit Macht wieder schärfen; also folgt auch Weisheit dem Fleiß.
11.Ein Schwätzer ist nichts Besseres als eine Schlange, die ohne Beschwörung sticht.
12.Die Worte aus dem Mund eines Weisen sind holdselig; aber des Narren Lippen verschlingen ihn selbst.
13.Der Anfang seiner Worte ist Narrheit, und das Ende ist schädliche Torheit.
14.Ein Narr macht viele Worte; aber der Mensch weiß nicht, was gewesen ist, und wer will ihm sagen, was nach ihm werden wird ?
15.Die Arbeit der Narren wird ihnen sauer, weil sie nicht wissen in die Stadt zu gehen.
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