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Micha 6,6–13

Luther 1912Andere Übersetzungen

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6.Womit soll ich den HERRN versöhnen, mich bücken vor dem hohen Gott? Soll ich mit Brandopfern und jährigen Kälbern ihn versöhnen ?

7.Wird wohl der HERR Gefallen haben an viel tausend Widdern, an unzähligen Strömen Öl? Oder soll ich meinen ersten Sohn für meine Übertretung geben, meines Leibes Frucht für die Sünde meiner Seele?

8.Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.

9.Es wird des HERRN Stimme über die Stadt rufen; aber wer deinen Namen fürchtet, dem wird’s gelingen. Höret, ihr Stämme, was gepredigt wird !

10.Noch bleibt Unrecht Gut in des Gottlosen Hause und das heillose geringe Maß.

11.Oder sollte ich die unrechte Waage und falsche Gewichte im Beutel billigen,

12.durch welche ihre Reichen viel Unrecht tun? Und ihre Einwohner gehen mit Lügen um und haben falsche Zungen in ihrem Halse.

13.Darum will ich dich auch übel plagen und dich um deiner Sünden willen wüst machen.

In Logos lesen
Micha 6,8: ES IST DIR GESAGT WORDEN, MENSCH, WAS GUT IST UND WAS DER HERR VON DIR ERWARTET: NICHTS ANDERES ALS DIES: RECHT TUN, GÜTE UND TREUE LIEBEN, IN Ehrfurcht DEN WEG GEHEN MIT DEINEM GOTT.