Johannes 15,1–17
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1.Ich bin der rechte Weinstock, und mein Vater der Weingärtner.
2.Eine jeglich Rebe an mir, die nicht Frucht bringt, wird er wegnehmen; und eine jegliche, die da Frucht bringt, wird er reinigen, daß sie mehr Frucht bringe.
3.Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe.
4.Bleibet in mir und ich in euch. Gleichwie die Rebe kann keine Frucht bringen von ihr selber, sie bleibe denn am Weinstock, also auch ihr nicht, ihr bleibet denn in mir.
5.Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viele Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun.
6.Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und müssen brennen.
7.So ihr in mir bleibet und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren.
8.Darin wird mein Vater geehrt, daß ihr viel Frucht bringet und werdet meine Jünger.
9.Gleichwie mich mein Vater liebt, also liebe ich euch auch. Bleibet in meiner Liebe!
10.So ihr meine Gebote haltet, so bleibet ihr in meiner Liebe, gleichwie ich meines Vaters Gebote halte und bleibe in seiner Liebe.
11.Solches rede ich zu euch, auf daß meine Freude in euch bleibe und eure Freude vollkommen werde.
12.Das ist mein Gebot, daß ihr euch untereinander liebet, gleichwie ich euch liebe.
13.Niemand hat größere Liebe denn die, daß er sein Leben läßt für seine Freunde.
14.Ihr seid meine Freunde, so ihr tut, was ich euch gebiete.
15.Ich sage hinfort nicht, daß ihr Knechte seid; denn ein Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Euch aber habe ich gesagt, daß ihr Freunde seid; denn alles, was ich habe von meinem Vater gehört, habe ich euch kundgetan.
16.Ihr habt mich nicht erwählt; sondern ich habe euch erwählt und gesetzt, daß ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibe, auf daß, so ihr den Vater bittet in meinem Namen, er’s euch gebe.
17.Das gebiete ich euch, daß ihr euch untereinander liebet.
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