Logos Bible Study

Philemon 8–23

Elberfelder 1905Other versions

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8Deshalb, obgleich ich große Freimütigkeit in Christo habe, dir zu gebieten, was sich geziemt,

9so bitte ich doch vielmehr um der Liebe willen, da ich nun ein solcher bin, wie Paulus, der Alte, jetzt aber auch ein Gefangener Jesu Christi.

10Ich bitte dich für mein Kind, das ich gezeugt habe in den Banden, Onesimus,

11der dir einst unnütz war, jetzt aber dir und mir nützlich ist,

12den ich zu dir zurückgesandt habe ihn, das ist mein Herz;

13welchen ich bei mir behalten wollte, auf daß er statt deiner mir diene in den Banden des Evangeliums.

14Aber ohne deinen Willen wollte ich nichts tun, auf daß deine Wohltat nicht wie gezwungen, sondern freiwillig sei.

15Denn vielleicht ist er deswegen für eine Zeit von dir getrennt gewesen, auf daß du ihn für immer besitzen mögest,

16nicht länger als einen Sklaven, sondern mehr als einen Sklaven, als einen geliebten Bruder, besonders für mich, wieviel mehr aber für dich, sowohl im Fleische als im Herrn.

17Wenn du mich nun für deinen Genossen hältst, so nimm ihn auf wie mich.

18Wenn er dir aber irgend ein Unrecht getan hat, oder dir etwas schuldig ist, so rechne dies mir an.

19Ich, Paulus, habe es mit meiner Hand geschrieben, ich will bezahlen; daß ich dir nicht sage, daß du auch dich selbst mir schuldig bist.

20Ja, Bruder, ich möchte gern Nutzen an dir haben im Herrn; erquicke mein Herz in Christo.

21Da ich deinem Gehorsam vertraue, so habe ich dir geschrieben, indem ich weiß, daß du auch mehr tun wirst, als ich sage.

22Zugleich aber bereite mir auch eine Herberge, denn ich hoffe, daß ich durch eure Gebete euch werde geschenkt werden.

23Es grüßt dich Epaphras, mein Mitgefangener in Christo Jesu,

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