Logos Bible Study

Markus 15,15–39

Elberfelder 1905Other versions

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15Da aber Pilatus der Volksmenge willfahren wollte, gab er ihnen den Barabbas los und überliefere Jesum, nachdem er ihn hatte geißeln lassen, auf daß er gekreuzigt würde.

16Die Kriegsknechte aber führten ihn in den Hof hinein, das ist das Prätorium; und sie rufen die ganze Schar zusammen.

17Und sie legen ihm einen Purpur an und flechten eine Dornenkrone und setzen sie ihm auf;

18und sie fingen an, ihn zu grüßen: Sei gegrüßt, König der Juden!

19Und sie schlugen ihn mit einem Rohr auf das Haupt und spieen ihn an, und sie beugten die Knie und huldigten ihm.

20Und als sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm den Purpur aus und zogen ihm seine eigenen Kleider an; und sie führten ihn hinaus, auf daß sie ihn kreuzigten.

21Und sie zwingen einen Vorübergehenden, einen gewissen Simon von Kyrene, der vom Felde kam, den Vater Alexanders und Rufus’, daß er sein Kreuz trüge.

22Und sie bringen ihn nach der Stätte Golgatha, was verdolmetscht ist Schädelstätte.

23Und sie gaben ihm Wein, mit Myrrhen vermischt, zu trinken er aber nahm es nicht.

24Und als sie ihn gekreuzigt hatten, verteilten sie seine Kleider, indem sie das Los über dieselben warfen, was jeder bekommen sollte.

25Es war aber die dritte Stunde, und sie kreuzigten ihn.

26Und die Überschrift seiner Beschuldigung war oben über geschrieben: Der König der Juden.

27Und mit ihm kreuzigen sie zwei Räuber, einen zu seiner Rechten und einen zu seiner Linken.

28Und die Schrift wurde erfüllt, welche sagt: „Und er ist unter die Gesetzlosen gerechnet worden“.

29Und die Vorübergehenden lästerten ihn, indem sie ihre Köpfe schüttelten und sagten: Ha! Der du den Tempel abbrichst und in drei Tagen aufbaust,

30rette dich selbst und steige herab vom Kreuze.

31Gleicherweise spotteten auch die Hohenpriester samt den Schriftgelehrten untereinander und sprachen: Andere hat er gerettet, sich selbst kann er nicht retten.

32Der Christus, der König Israels, steige jetzt herab vom Kreuze, auf daß wir sehen und glauben. Auch die mit ihm gekreuzigt waren, schmähten ihn.

33Als es aber die sechste Stunde war, kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde;

34und zur neunten Stunde schrie Jesus mit lauter Stimme und sagte: Eloi, Eloi, lama sabachthani? was verdolmetscht ist: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

35Und als etliche der Dabeistehenden es hörten, sagten sie: Siehe, er ruft den Elias.

36Es lief aber einer und füllte einen Schwamm mit Essig und steckte ihn auf ein Rohr und tränkte ihn und sprach: Halt, laßt uns sehen, ob Elias kommt, ihn herabzunehmen.

37Jesus aber gab einen lauten Schrei von sich und verschied.

38Und der Vorhang des Tempels zerriß in zwei Stücke, von oben bis unten.

39Als aber der Hauptmann, der ihm gegenüber dabeistand, sah, daß er also schrie und verschied, sprach er: Wahrhaftig, dieser Mensch war Gottes Sohn!

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Markus 15,34: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?