Logos Bible Study

Jakobus 2,14–26

Elberfelder 1905Other versions

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14Was nützt es, meine Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, hat aber nicht Werke? Kann etwa der Glaube ihn erretten?

15Wenn aber ein Bruder oder eine Schwester nackt ist und der täglichen Nahrung entbehrt,

16und jemand unter euch spricht zu ihnen: Gehet hin in Frieden, wärmet euch und sättiget euch! ihr gebet ihnen aber nicht die Notdurft des Leibes, was nützt es?

17Also ist auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, an sich selbst tot.

18Es wird aber jemand sagen: Du hast Glauben, und ich habe Werke; zeige mir deinen Glauben ohne Werke, und ich werde dir meinen Glauben aus meinen Werken zeigen.

19Du glaubst, daß Gott einer ist, du tust wohl; auch die Dämonen glauben und zittern.

20Willst du aber wissen, o eitler Mensch, daß der Glaube ohne die Werke tot ist?

21Ist nicht Abraham, unser Vater, aus Werken gerechtfertigt worden, da er Isaak, seinen Sohn, auf dem Altar opferte?

22Du siehst, daß der Glaube zu seinen Werken mitwirkte, und daß der Glaube durch die Werke vollendet wurde.

23Und die Schrift ward erfüllt, welche sagt: „Abraham aber glaubte Gott, und es wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet“, und er wurde Freund Gottes genannt.

24Ihr sehet also, daß ein Mensch aus Werken gerechtfertigt wird und nicht aus Glauben allein.

25Ist aber gleicherweise nicht auch Rahab, die Hure, aus Werken gerechtfertigt worden, da sie die Boten aufnahm und auf einem anderen Wege hinausließ?

26Denn wie der Leib ohne Geist tot ist, also ist auch der Glaube ohne die Werke tot.

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Jakobus 2,22: DA SIEHST DU, DASS DER GLAUBE ZUSAMMENGEWIRKT HAT MIT SEINEN WERKEN, UND DURCH DIE WERKE IST DER GLAUBE VOLLKOMMEN GEWORDEN.