Logos Bible Study

Hiob 21,5–16

Elberfelder 1905Other versions

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5Wendet euch zu mir und entsetzet euch, und leget die Hand auf den Mund!

6Ja, wenn ich daran denke, so bin ich bestürzt, und Schauder erfaßt mein Fleisch.

7Warum leben die Gesetzlosen, werden alt, nehmen gar an Macht zu?

8Ihr Same steht fest vor ihnen, mit ihnen, und ihre Sprößlinge vor ihren Augen.

9Ihre Häuser haben Frieden, ohne Furcht, und Gottes Rute ist nicht über ihnen.

10Sein Stier belegt und befruchtet sicher, seine Kuh kalbt und wirft nicht fehl.

11Ihre Buben schicken sie aus gleich einer Herde, und ihre Knaben hüpfen umher.

12Sie erheben die Stimme bei Tamburin und Laute und sind fröhlich beim Klange der Schalmei.

13In Wohlfahrt verbringen sie ihre Tage, und in einem Augenblick sinken sie in den Scheol hinab.

14Und doch sprechen sie zu Gott: Weiche von uns! Und nach der Erkenntnis deiner Wege verlangen wir nicht.

15Was ist der Allmächtige, daß wir ihm dienen sollten, und was nützt es uns, daß wir ihn angehen?

16Siehe, ihre Wohlfahrt steht nicht in ihrer Hand. Der Rat der Gesetzlosen sei fern von mir!

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