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Sacharja 13–14

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131An jenem Tag wird für die Nachkommen Davids und die Einwohner Jerusalems eine Quelle als Mittel gegen Sünde und Unreinheit vorhanden sein.

Ausrottung der Götzendiener

2„An jenem Tag“, spricht Jahwe, der allmächtige Gott, „werde ich die Namen der Götzen aus dem Land entfernen, damit sie nicht mehr erwähnt werden. Auch die Propheten und den Geist des Götzendienstes werde ich aus dem Land wegschaffen. 3Und wenn sich dann trotzdem noch jemand als Prophet ausgibt, werden seine eigenen Eltern zu ihm sagen: ‚Du hast dein Leben verwirkt, weil du im Namen Jahwes Lügen verbreitest!‘ Und sein eigener Vater und seine eigene Mutter werden ihn durchbohren, bloß, weil er als Prophet aufgetreten ist. 4An jenem Tag werden die Propheten sich der Visionen, die sie erhalten und verkündigt haben, schämen. Nie mehr werden sie im haarigen Prophetenmantel auftreten, um die Menschen zu täuschen. 5Und wenn man einen zur Rede stellt, wird er sagen: ‚Ich bin kein Prophet, ich bin nur ein Mann, der seinen Acker bebaut. Schon von Jugend an besitze ich Ackerland.‘ 6Wenn man ihn aber fragt: ‚Und was sind das für Wunden an deinem Körper?‘, wird er sagen: ‚Das ist von den Schlägen im Haus meiner Liebe.‘ “

Der geschlagene Hirt

7„Schwert, stürze dich auf meinen Hirten, auf den, der mir am nächsten steht!“, sagt Jahwe, der allmächtige Gott. „Schlag den Hirten tot, dass die Schafe auseinanderlaufen! Auch die Schwachen werde ich nicht verschonen. 8Zwei Drittel aller Menschen im Land werden umkommen, nur ein Drittel wird überleben. 9Doch auch dieser Rest muss die Feuerprobe bestehen. Ich werde ihn läutern, wie Silber geläutert wird, und auf Echtheit prüfen, wie man das mit Gold macht. Dieser Rest wird dann meinen Namen anrufen, und ich werde ihm antworten. Ich werde sagen: ‚Ihr seid mein Volk‘, und er wird erwidern: ‚Jahwe ist unser Gott.‘ “

Jerusalem: von Jahwe erhöht

141Es wird ein Tag für Jahwe kommen, an dem sofort verteilt wird, was man in deiner Mitte erbeutet hat. 2Alle Völker werde ich zum Kampf gegen Jerusalem versammeln. Sie werden die Stadt erobern, die Häuser plündern und die Frauen schänden. Die Hälfte aller Einwohner wird in die Gefangenschaft geführt. Nur ein Rest des Volkes darf in der Stadt bleiben. 3Dann aber wird Jahwe selbst gegen jene Völker in den Kampf ziehen, so wie er es schon früher getan hat.

4An jenem Tag wird er auf dem Ölberg stehen, der östlich von Jerusalem liegt. Da wird sich der Ölberg von Ost nach West spalten, die eine Hälfte wird nach Norden ausweichen und die andere nach Süden, sodass ein sehr großes Tal entsteht. 5In dieses Tal zwischen meinen Bergen, das bis nach Azel1 reicht, werdet ihr fliehen, so wie eure Vorfahren zur Zeit des Königs Usija vor dem Erdbeben geflohen sind. Dann wird Jahwe, mein Gott, kommen. Alle Heiligen3 werden bei ihm sein. 6An jenem Tag wird kein Licht sein, erstarrt ist alles Prächtige. 7Ein einzigartiger Tag wird das sein. Als Jahwes Tag gibt er sich zu erkennen. Tag und Nacht wechseln an ihm nicht ab, und wenn der Abend kommt, wird Licht. 8An jenem Tag wird in Jerusalem eine Quelle entspringen, die Sommer und Winter frisches Wasser führt. Die eine Hälfte davon fließt ins östliche Meer, die andere ins westliche4. 9Dann wird Jahwe König über die ganze Erde sein. An jenem Tag wird Jahwe der Einzigartige sein und sein Name der alleinige. 10Das ganze Land von Geba5 bis Rimmon6 südlich von Jerusalem wird sich in eine Niederung verwandeln. Jerusalem selbst wird dann das Land überragen und an seinem Platz bleiben vom Benjamin-Tor über das frühere Tor bis zum Ecktor, vom Hananel-Turm bis zu den königlichen Weinkeltern. 11Ihre Bewohner werden in Sicherheit leben, und die Stadt wird nie mehr zerstört werden.

Die Anbetung des Messias (14)

Die Herrschaft des Königs

12Aber gegen die Völker, die gegen Jerusalem gekämpft haben, wird Jahwe einen furchtbaren Schlag führen: Bei lebendigem Leib wird das Fleisch an ihrem Körper verfaulen, die Augen werden in ihren Höhlen verwesen und die Zunge im Mund. 13An diesem Tag wird Jahwe eine Panik unter ihnen entstehen lassen, sodass einer den anderen packt und über ihn herfällt. 14Männer aus ganz Juda werden helfen, Jerusalem zu verteidigen. Dann sammeln sie die Schätze im Lager der feindlichen Völker ein: jede Menge Gold, Silber und kostbare Gewänder. 15Die Pferde, Maultiere, Kamele, Esel und alle anderen Tiere im Lager wird der gleiche vernichtende Schlag treffen.

16Die Überlebenden der Völker, die gegen Jerusalem gekämpft haben, werden von da an jedes Jahr nach Jerusalem ziehen, um das Laubhüttenfest zu feiern und Jahwe, den allmächtigen Gott, anzubeten. 17Wenn aber eins von den Völkern der Erde sich weigert zu kommen, um dem allmächtigen Gott die Ehre zu erweisen, wird kein Regen mehr über dieses Land kommen. 18Und wenn es die Ägypter sind, die nicht mehr kommen, werden auch sie entsprechend bestraft7. Es wird sie der gleiche Schlag treffen, mit dem Jahwe alle Völker bestrafen wird, die nicht zum Laubhüttenfest kommen. 19So wird die Strafe für Ägypten und die der anderen Völker aussehen.

Dann wird alles heilig sein

20An jenem Tag wird selbst auf den Schellen der Pferde stehen: „Heilig für Jahwe“. Und die Kochtöpfe im Tempel Jahwes werden so heilig sein wie die Schalen mit Opferblut vor dem Altar. 21Ja, jeder Kochtopf in Jerusalem und Juda wird Jahwe, dem allmächtigen Gott, geheiligt sein. Und alle, die zum Opfern kommen, nehmen die Töpfe und kochen darin. Dann wird es auch keinen Händler mehr geben im Tempel Jahwes, des Allmächtigen.

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Fußnoten

  1. 1Azel. Der Ort ist unbekannt, er markiert vermutlich das östliche Ende des neuen Tals.
  2. 3Heilige. Das kann hier Engel oder Menschen oder beide meinen.
  3. 4östliche … westliche. Gemeint sind das Tote Meer und das Mittelmeer.
  4. 5Geba. 9 km nordöstlich von Jerusalem an der Grenze Judas.
  5. 6Rimmon. 56 km südwestlich der Stadt, wo das Hügelland Judas in den Negev (die Niederung) übergeht.
  6. 7Bei den Ägyptern ist es nicht der Entzug des Regens, sondern durch das Ausbleiben der Nilüberschwemmungen.