Richter 20,3–11
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3Auch die Benjaminiten erfuhren von dem Treffen in Mizpa. Die versammelten Israeliten fragten nun: „Wie ist dieses Verbrechen geschehen?“ 4Da berichtete der Levit, dessen Frau ermordet worden war: „Ich kam mit meiner Nebenfrau nach Gibea, das zu Benjamin gehört, um dort zu übernachten. 5In der Nacht umringten die Männer der Stadt das Haus ‹meines Gastgebers›. Sie hatten es aber auf mich abgesehen. Mich wollten sie umbringen, und meine Nebenfrau haben sie so vergewaltigt, dass sie gestorben ist. 6Da zerteilte ich ihren Leichnam und schickte die Stücke durch ganz Israel. Jeder sollte sehen, was für ein abscheuliches Verbrechen in unserem Land begangen wurde. 7Nun seid ihr alle hier, ihr Israeliten: Bildet euch eine Meinung und schafft Rat!“ 8Da standen sie alle auf wie ein Mann und erklärten: „Keiner von uns darf nach Hause zurückkehren, 9bevor wir die Strafe an den Leuten von Gibea vollstreckt haben. Wir wollen das Los werfen, 10und jeder zehnte Mann aus den Wehrtruppen aller Stämme soll sich um die Verpflegung für die anderen kümmern, damit wir gleich nach Gibea-Benjamin ziehen können, um ihre Bewohner für dieses schändliche Verbrechen zu bestrafen.“ 11So zogen die Israeliten wie ein Mann gegen die Stadt.
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden