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Richter 17,1–5

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17–21: Auswüchse des Abfalls von Gott

Michas Privatheiligtum

171Im Gebirge Efraïm lebte ein Mann namens Micha. 2Eines Tages sagte er zu seiner Mutter: „Die 1100 ‹Schekel› Silber, die dir gestohlen worden sind und wegen denen du vor meinen Ohren den Fluch ausgesprochen hast, die habe ich genommen. Das Silber ist bei mir.“ – „O mein Sohn!“, rief da die Mutter, „Jahwe segne dich!“ 3Als Micha ihr das Silber zurückgab, erklärte sie: „Hiermit weihe ich es Jahwe. Es soll ein Schnitz-Gussbild daraus gemacht werden! Damit kommt es auch dir zugute.“ 4Sie nahm 200 ‹Schekel› von dem Silber und ließ vom Feinschmied ein solches Gussbild1 daraus machen. Micha stellte die Figur bei sich auf. 5So kam Micha zu einem eigenen Heiligtum. Er ließ auch ein Efod und einige Terafim2 anfertigen und setzte dann einen von seinen Söhnen als Priester ein.

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Fußnoten

  1. 1Es ist nicht sicher zu entscheiden, ob es sich in dieser Geschichte um ein oder zwei Götzenbilder handelt.
  2. 2Terafim. Abbilder oder Figuren von Schutzgeistern bzw. Hausgötzen, die auch zu Orakelzwecken benutzt wurden.