Psalm 27
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Gemeinschaft mit Gott
271Von David.
Jahwe ist mein Licht und mein Heil: Vor wem sollte ich mich fürchten? Jahwe ist die Schutzburg meines Lebens: Vor wem sollte ich erschrecken? 2Dringen Böse auf mich ein, um mich zu verschlingen, bedrängen mich meine Feinde, sind sie es, die stolpern und fallen. 3Selbst wenn ein Heer mich umzingelt, habe ich keine Angst. Und wenn es zum Kampf gegen mich kommt, bleib ich voller Zuversicht.
4Eins nur hab ich von Jahwe erbeten, das ist alles, was ich will: mein Leben lang im Haus Jahwes zu wohnen, um die Freundlichkeit Jahwes zu schauen und nachzudenken dort in seinem Heiligtum. 5Wenn schlimme Tage kommen, verbirgt er mich in seinem Haus, unter seinem Dach gibt er mir Schutz. Hoch auf einen Felsen stellt er mich.
6Erhobenen Hauptes sehe ich dann auf meine Feinde herab. Mit Jubel bringe ich Opfer in Jahwes Zelt, mit Singen und Spielen preise ich ihn.
7Hör mich, Jahwe, wenn ich rufe, sei mir gnädig und antworte mir! 8Mein Herz spricht dir nach: „Sucht meine Nähe!“ Ich suche deine Nähe, Jahwe. 9Wende dein Gesicht nicht ab, weise deinen Diener nicht zornig zurück! Du hast mir doch immer geholfen, Gott meines Heils! Gib mich nicht auf, verlass mich bitte nicht! 10Auch wenn mich Vater und Mutter verlassen, Jahwe nimmt mich bei sich auf.
11Lehr mich, Jahwe, deinen Weg, leite mich auf gerader Bahn – meinen Feinden zum Trotz. 12Gib mich nicht ihrem Mutwillen preis, denn falsche Zeugen verklagen mich. Sie wüten und drohen mit Gewalt. 13Doch ich bin mir sicher, dass ich leben bleiben und sehen werde, wie gütig Jahwe ist. 14Vertrau auf Jahwe, sei stark und fass dir ein Herz! Vertrau auf Jahwe!
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden