Offenbarung 18,16–21
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16‚Was für ein Unglück!‘, werden sie rufen. ‚Was für ein Unglück! Diese mächtige Stadt! Einst war sie in feines Leinen gekleidet, in Purpur und scharlachrote Stoffe gehüllt und mit Gold, Edelsteinen und Perlen geschmückt. 17In einer einzigen Stunde ist solch ein Reichtum verschwunden!‘
Und alle Steuerleute, alle Handelsreisenden, alle Matrosen, überhaupt alle, die auf See ihren Unterhalt verdienten, beobachteten von fern 18den Rauch, der von den brennenden Trümmern aufstieg, und riefen: ‚An diese großartige Stadt kam keine andere heran!‘ 19Vor Trauer streuten sie sich Staub auf den Kopf und klagten weinend: ‚Was für ein Unglück! Wie furchtbar für diese große Stadt. Durch ihre Schätze sind alle reich geworden, die Schiffe auf See unterhielten. Und nun wurde sie in einer einzigen Stunde vernichtet!‘
20Ihr Himmel, jubelt über ihren Untergang! Freut euch ihr Heiligen, freut euch Apostel und Propheten! Für alles, was sie euch antat, hat Gott nun sein Urteil an ihr vollstreckt!“
21Dann hob ein starker Engel einen Felsbrocken hoch, der so groß wie ein Mühlstein war, und warf ihn ins Meer. Dabei sagte er:
„Genauso geht es Babylon, der großen Stadt. Mit Wucht wird sie in die Tiefe gestürzt und nie mehr gefunden.
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden