Logos Bible Study

Numeri 19,1–9

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Das Reinigungswasser

191Jahwe sagte zu Mose und Aaron: 2„Das ist die gesetzliche Anordnung1, die Jahwe erlassen hat: Sag den Israeliten, dass sie dir eine rote junge Kuh bringen, die ohne Fehler ist, an der sich kein Makel findet und die noch kein Joch getragen hat. 3Übergebt sie dem Priester Eleasar. Der soll sie vor das Lager führen, und man soll sie dort in seiner Gegenwart schlachten. 4Dann soll der Priester Eleasar mit dem Finger von ihrem Blut siebenmal etwas in Richtung auf die Vorderseite des Zeltes der Gottesbegegnung hin sprengen. 5Anschließend soll man die junge Kuh vor seinen Augen verbrennen: Ihre Haut, ihr Fleisch, ihr Blut und den Inhalt ihres Magens soll man verbrennen. 6In dieses Feuer hinein soll der Priester Zedernholz, Ysop2 und Karmesinstoff3 werfen. 7Dann soll der Priester seine Kleidung waschen und seinen Körper in Wasser baden. Danach darf er ins Lager zurückgehen. Er wird aber bis zum Abend unrein bleiben. 8Auch derjenige, der die Kuh verbrannt hat, soll seine Kleidung waschen und seinen Körper in Wasser baden. Auch er wird bis zum Abend unrein sein. 9Jemand, der rein ist, soll dann die Asche der jungen Kuh einsammeln und an einen reinen Platz außerhalb vom Lager bringen. Dort soll die Asche für die Gemeinschaft der Israeliten aufbewahrt werden. Sie ist für das Reinigungswasser bestimmt. Es ist ein Sündopfer.

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Footnotes

  1. 1gesetzliche Anordnung. Hebräisch: Tora, was auf die Wurzel jarah = lehren/leiten zurückgeht und Belehrung, Unterweisung, Gesetz bedeutet.
  2. 2Ysop, ein Busch mit stark riechenden Blättern, der bei Reinigungsopfern zum Besprengen verwendet wurde. Seine Stängel werden bis zu 80 cm lang.
  3. 3Karmesin. Die scharlachrote Farbe wurde in der Stiftshütte und der Priesterkleidung verwendet.