Nehemia 13,17–22
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17Da stellte ich die Vornehmen Judäas zur Rede und hielt ihnen vor: „Was macht ihr da für eine böse Sache? Ihr schändet den Sabbat! 18Haben das nicht schon eure Vorfahren gemacht? Und hat Gott nicht deshalb all das Unglück über uns und diese Stadt gebracht? Wollt ihr durch eure Sabbatschändung seinen Zorn noch größer machen?“ 19Deshalb ordnete ich an, die Tore Jerusalems zu schließen, wenn es am Vorabend des Sabbat in den Torwegen dunkel wurde, und sie erst wieder zu öffnen, wenn der Sabbat vorüber war. Auch stellte ich einige meiner Leute an die Tore, damit am Sabbat keine Lasten hereingebracht würden. 20Nun mussten die Kaufleute und Händler mit all ihren Waren ein- oder zweimal draußen vor Jerusalem übernachten. 21Ich warnte sie und sagte: „Warum übernachtet ihr vor der Stadtmauer? Wenn das noch einmal vorkommt, lasse ich euch festnehmen!“ Von dieser Zeit an kamen sie am Sabbat nicht wieder. 22Darauf befahl ich den Leviten, sie sollten sich reinigen und sich als Wächter an die Tore stellen, damit man den Sabbat heilighalten könne.
„Denk an mich, mein Gott, und rechne mir auch das an! Erbarme dich über mich nach deiner grenzenlosen Güte!“
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden