Micha 7,8–13
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Die Zuversicht Jerusalems
8Freue dich nicht über mich, meine Feindin! Denn wenn ich auch gefallen bin, ich stehe wieder auf. Wenn ich auch im Finstern sitze, ist Jahwe doch mein Licht. 9Ich will den Zorn Jahwes ertragen – denn ich habe gegen ihn gesündigt –, bis er meine Sache vertritt, bis er mir wieder Recht verschafft. Er führt mich hinaus ins Licht, dann schaue ich seine Gerechtigkeit an. 10Auch meine Feindin soll es sehen, und sie soll vor Scham vergehen, denn sie sagte zu mir: „Wo ist denn Jahwe, dein Gott?“ Nun weiden sich meine Augen an ihr. Wie Straßendreck wird sie zertreten sein.
Der Wiederaufbau der Stadt
11Die Zeit wird kommen, da werden deine Mauern wieder aufgebaut, da wird man auch deine Grenzen erweitern. 12In der Zeit kommen alle zu dir, von Assur bis Ägypten, von Ägypten bis zum Euphratstrom, von einem Meer zum anderen Meer, von einem Gebirge zum anderen. 13Doch das andere Land wird veröden. Das geschieht wegen ihrer Bewohner. Sie ernten die Frucht aus ihrem Tun.
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden