Logos Bible Study

Matthäus 9,1–12

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1Jesus stieg wieder ins Boot, fuhr über den See und kehrte in seine Stadt zurück. 2Dort brachten sie auf einer Matte einen Gelähmten zu ihm. Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten: „Du musst keine Angst haben, mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben.“ 3Einige Gesetzeslehrer dachten im Stillen: „Das ist ja Gotteslästerung!“ 4Jesus durchschaute sie und sagte: „Warum gebt ihr so schlechten Gedanken Raum in euch? 5Was ist leichter zu sagen: ‚Deine Sünden sind dir vergeben‘ oder: ‚Steh auf und geh umher!‘? 6Doch ihr sollt wissen, dass der Menschensohn die Vollmacht hat, hier auf der Erde Sünden zu vergeben.“ Damit wandte er sich zu dem Gelähmten und befahl ihm: „Steh auf, nimm deine Matte und geh nach Hause!“ 7Der Mann stand auf und ging nach Hause. 8Als die Leute das sahen, erschraken sie. Und sie priesen Gott, der den Menschen solche Vollmacht gegeben hat.

Matthäus folgt Jesus

9Als Jesus weiterging und an der Zollstelle vorbeikam, sah er dort einen Mann sitzen, der Matthäus hieß. Er sagte zu ihm: „Folge mir nach!“ Matthäus stand auf und folgte ihm. 10Später war Jesus in seinem Haus zu Gast. Aber viele Zolleinnehmer und ähnliche Sünder waren ebenfalls zu dem Essen gekommen, um mit Jesus und seinen Jüngern zusammen zu sein. 11Das sahen einige Pharisäer und sagten zu seinen Jüngern: „Wie kann euer Lehrer sich nur mit Zöllnern und Sündern an einen Tisch setzen?“ 12Jesus hörte es und erwiderte: „Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken.

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