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Matthäus 21,17–19

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17Er ließ sie stehen und ging aus der Stadt nach Betanien8, um dort zu übernachten.

Vollmacht von Gott

18Als er am Morgen in die Stadt zurückkehrte, hatte er Hunger. 19Da sah er einen einzelnen Feigenbaum am Weg stehen. Er ging auf ihn zu, fand aber nur Blätter daran.9 Da sagte Jesus zu dem Baum: „Nie wieder sollst du Früchte tragen!“ Und augenblicklich verdorrte der Feigenbaum.

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Fußnoten

  1. 8Betanien. „Haus des Ananja“, 3 km östlich von Jerusalem, einer der drei Orte, in denen nach der Tempelrolle von Qumran Aussätzige wohnen sollten.
  2. 9nur Blätter daran Jesus suchte nach den kleinen, trockenen „Vorfeigen“ (paggim), die aus Blütenanlagen des Vorjahres entstehen und schon Anfang April unter den neuen Trieben des Baumes zu finden sind. Sie werden dann abgeworfen, wenn später an der gleichen Stelle die sogenannten „Frühfeigen“ (bikkurah) wachsen, die Anfang Juni reif sind. Im August sind dann die Feigen reif, die an den neuen Trieben gewachsen sind (tena).