Logos Bible Study

Matthäus 13,31–35

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31Jesus vertraute ihnen ein weiteres Gleichnis an: „Mit der Himmelsherrschaft verhält es sich wie mit einem Senfkorn3, das ein Mann auf seinen Acker sät. 32Es ist zwar das kleinste aller Samenkörner,4 aber was daraus wächst, wird größer als alle anderen Gartenpflanzen. Es wird ein richtiger Baum daraus, so dass die Vögel kommen und in seinen Zweigen nisten.“

33Und noch ein Gleichnis erzählte er ihnen: „Mit der Himmelsherrschaft ist es wie mit dem Sauerteig, den eine Frau nimmt und unter einen halben Sack5 Mehl mischt. Am Ende ist die ganze Masse durchsäuert.“

Der Sinn der Gleichnisse

34Das alles sagte Jesus der Menschenmenge, er gebrauchte dabei aber nur Gleichnisse. 35So erfüllte sich, was durch den Propheten angekündigt ist:

„Ich will in Gleichnissen zu ihnen reden. Ich erkläre, was seit Gründung der Welt verborgen war.“6

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Footnotes

  1. 3Senfkorn. Gemeint ist wahrscheinlich der „Schwarze Senf“ (Brassica nigra), dessen ein Millimeter großes Samenkorn in Israel für seine Kleinheit sprichwörtlich war.
  2. 4das kleinste aller Samenkörner, die man in der Landwirtschaft verwendete.
  3. 5halben Sack. Wörtlich: drei Sata. Ein Saton war ein Hohlmaß und fasste etwa 13 Liter.

Cross references

  1. 6Psalm 78,2