Lukas 10,1–9
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Aussendung der Siebzig
101Danach wählte der Herr siebzig andere ‹Jünger› aus und schickte sie zu zweit voraus in alle Städte und Dörfer, die er später selbst aufsuchen wollte. 2Er sagte zu ihnen: „Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet deshalb den Herrn der Ernte, mehr Arbeiter auf seine Felder zu schicken. 3Geht! Ich sende euch wie Lämmer unter Wölfe. 4Nehmt keinen Geldbeutel mit, keine Vorratstasche und keine Sandalen. Und haltet euch unterwegs nicht auf, um Leute zu begrüßen. 5Wenn ihr in ein Haus kommt, sagt zuerst: ‚Friede sei mit diesem Haus!‘ 6Wenn dort jemand bereit ist, den Frieden zu empfangen, wird euer Friede auf ihm ruhen, andernfalls wird er zu euch zurückkehren. 7Bleibt in diesem Haus, esst und trinkt, was sie euch vorsetzen; denn wer arbeitet, hat Anspruch auf Lohn. Wechselt dann nicht in ein anderes Haus! 8Wenn ihr in eine Stadt kommt und sie euch dort aufnehmen, dann esst, was man euch anbietet, 9heilt die Kranken, die da sind, und sagt den Leuten: ‚Jetzt ist Gottes Herrschaft schon ganz nah bei euch!‘
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden