Levitikus 15,2–15
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2„Gebt den Israeliten Folgendes weiter: Jeder Mann, der einen ‹krankhaften› Ausfluss aus seinem Glied hat, wird dadurch unrein. 3Hat er diesen Ausfluss, so bleibt die Unreinheit bestehen, ob sein Glied den Ausfluss fließen lässt oder ihn zurückhält. 4Alles, worauf der Kranke liegt oder sitzt, wird unrein. 5Wer dessen Lager berührt, soll seine Kleidung waschen und sich in Wasser baden. Er wird bis zum Abend unrein sein. 6Wer sich auf einen Gegenstand setzt, auf dem der an Ausfluss Leidende zu sitzen pflegt, soll seine Kleidung waschen und sich in Wasser baden. Er wird bis zum Abend unrein sein. 7Auch wer den Körper des Kranken berührt, soll seine Kleidung waschen und sich in Wasser baden. Er wird bis zum Abend unrein sein. 8Und wenn der Kranke einen Reinen anspuckt, soll dieser seine Kleidung waschen und sich in Wasser baden. Er wird bis zum Abend unrein sein. 9Jeder Sattel, auf dem der an Ausfluss Leidende sitzt, ist unrein. 10Jeder, der irgendetwas berührt, was dieser unter sich hatte, wird bis zum Abend unrein sein. Und wer es trägt, soll seine Kleidung waschen und sich in Wasser baden. Er wird bis zum Abend unrein sein. 11Und jeder, der den an Ausfluss Leidenden berührt, ohne sich anschließend die Hände abzuspülen, muss seine Kleidung waschen und sich in Wasser baden. Er wird bis zum Abend unrein sein. 12Jedes Tongefäß, das der Kranke berührt, muss zerschlagen und jedes Holzgefäß muss mit Wasser ausgespült werden.
13Wird dieser Mann von seinem Ausfluss rein, dann soll er noch sieben Tage auf seine Reinigung warten. Er soll seine Kleidung waschen und seinen Körper in frischem Wasser baden. Dann wird er rein sein. 14Am achten Tag nehme er sich zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben, komme an den Eingang zum Offenbarungszelt vor Jahwe und übergebe sie dem Priester. 15Der Priester soll sie opfern, eine als Sündopfer und eine als Brandopfer. So erwirke der Priester vor Jahwe Sühne für ihn wegen seines Ausflusses.
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden