Josua 11,4–9
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4Alle diese Könige brachen mit ihren Truppen auf, es war eine riesige Menge, unzählbar wie der Sand am Meeresstrand; und sie hatten sehr viele Pferde und Streitwagen9 dabei. 5Ihr gemeinsames Feldlager zum Kampf gegen Israel schlugen sie am Wasser von Merom10 auf.
6Da sagte Jahwe zu Josua: „Hab keine Angst vor ihnen! Ich werde dafür sorgen, dass ihr sie morgen um diese Zeit alle erschlagen habt. Du wirst ihre Pferde lähmen11 und ihre Streitwagen in Brand stecken!“ 7Josua führte Israels Heer zu einem Überraschungsangriff auf das feindliche Lager am Wasser von Merom, 8und Jahwe gab sie in ihre Hand. Sie schlugen sie in die Flucht und verfolgten sie bis zu der großen Stadt Sidon12, bis nach Misrefot-Majim13 und in die Talebene von Mizpe14 im Osten. Keiner der Fliehenden entkam. 9Nach Jahwes Befehl ließ Josua ihre Pferde lähmen und die Streitwagen verbrennen.
Footnotes
- 9Streitwagen. Einachsige, von Pferden gezogene schnelle Wagen, die von einem Wagenlenker, einem Bogenschützen und evtl. noch einem Schildhalter besetzt waren – die Panzer des Altertums.
- 10Merom. Wahrscheinlich 13 km südwestlich von Hazor, in einer waldreichen Gegend unter dem Har-Merom (1208 Meter), dem höchsten Berg Nordgaliläas.
- 11Pferde lähmen. Man durchschnitt ihnen die Fußsehnen.
- 12Sidon. Wichtigste Hafenstadt Phöniziens, 40 km nördlich von Tyrus. Ihre Einwohner und die der Umgebung werden Sidonier genannt.
- 13Misferot-Majim. Das meint vielleicht das Gebiet des Flusses Litani im Libanon.
- 14Mizpe. Gegend in der Nähe des Hermon
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