Logos Bible Study

Jesaja 58,3–8

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3‚Warum fasten wir, und du siehst es nicht? Warum demütigen wir uns, und du merkst es nicht einmal?‘ – Seht doch, was ihr an euren Fastentagen tut! Ihr geht euren Geschäften nach und beutet eure Arbeiter aus. 4Ihr fastet zwar, aber gleichzeitig zankt und streitet ihr euch und schlagt gleich mit gottloser Faust zu. So wie ihr jetzt fastet, verschafft ihr eurer Stimme droben kein Gehör. 5Soll das vielleicht ein Fasttag sein, der mir gefällt, ein Tag, an dem der Mensch sich beugt und seinen Kopf wie eine Binse hängen lässt, sich in den Trauersack hüllt und sich in die Asche setzt? Nennst du das ein Fasten, soll das ein Tag sein, der Jahwe gut gefällt? 6Nein, ein Fasten, das mir gefällt, ist so: Löst die Fesseln der Ungerechtigkeit, knotet die Jochstricke auf, gebt Misshandelten die Freiheit, schafft jede Art von Unterdrückung ab! 7Ladet Hungernde an euren Tisch, nehmt Obdachlose bei euch auf! Wenn du jemand halbnackt und zerlumpt herumlaufen siehst, dann gib ihm etwas anzuziehen! Hilf dem in deinem Volk, der deine Hilfe braucht! 8Dann strahlt dein Licht wie die Morgenröte auf, und deine Wunden heilen schnell. Dann zieht die Gerechtigkeit vor dir her, und die Herrlichkeit Jahwes wird deine Nachhut sein.

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Jesaja 58,6: Nein, das ist ein Fasten, wie ich es liebe: die Fesseln des Unrechts zu lösen, die Stricke des Jochs zu entfernen, die Versklavten freizulassen, jedes Joch zu zerbrechen,