Jesaja 1,11–16
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11„Was soll ich mit der Menge eurer Opfer?“, spricht Jahwe. „Ich habe es satt, dass ihr mir Schafböcke und das Fett von Mastkälbern verbrennt! Das Blut von Stieren, Lämmern, Böcken mag ich nicht! 12Wenn ihr in den Tempel kommt, um vor mir zu erscheinen, wenn ihr meine Vorhöfe zertrampelt – wer hat das denn von euch verlangt? 13Lasst eure nutzlosen Opfer! Euer Weihrauch ist mir ein Gräuel! Neumond, Sabbat und andere Feste: Sünder-Feiern ertrage ich nicht! 14Eure Neumonde und Feste sind mir in der Seele verhasst. Sie sind mir eine Last und ich bin es müde, sie zu ertragen. 15Und wenn ihr betet mit ausgebreiteten Händen, verhülle ich meine Augen vor euch. Auch wenn ihr mich noch so mit Bitten bestürmt, höre ich doch nicht darauf. Eure Hände sind ja voller Blut. 16Wascht und reinigt euch! Schafft mir eure bösen Taten aus dem Weg! Hört auf, vor meinen Augen Böses zu tun!
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden