Jesaja 45–46
Neue evangelistische ÜbersetzungAndere Übersetzungen
Deutsch
Arabisch
Chinesisch (traditionell)
Chinesisch (vereinfacht)
Englisch
- DARBY 1890 Darby Bible
- ASV American Standard Version
- AV 1873 The Cambridge Paragraph Bible of the Authorized English Version
- CSB Christian Standard Bible
- D-R Douay-Rheims Bible
- ESV English Standard Version
- GW GOD’S WORD Translation
- GNB Good News Translation
- HCSB The Holman Christian Standard Bible
- KJV 1900 King James Version
- LSB Legacy Standard Bible
- LEB The Lexham English Bible
- MSG The Message: The Bible in Contemporary Language
- NET The NET Bible
- NASB95 New American Standard Bible (1995)
- NCV New Century Version
- NIrV New International Reader’s Version (1998)
- NIV New International Version (2011)
- NKJV The New King James Version
- NLT New Living Translation
- NRSVue New Revised Standard Version: Updated Edition
- RSV The Revised Standard Version
- RSVCE The Revised Standard Version, Catholic Edition
- YLT Young’s Literal Translation
Französisch
Hebräisch
Italienisch
Koreanisch
Latein
Portugiesisch
Russisch
Spanisch
Tschechisch
Ungarisch
451So spricht Jahwe zu Kyrus, seinem Gesalbten, den er an der Hand gefasst hat, um Völker ihm zu unterwerfen, um Königen den Hüftgurt zu lösen, um vor ihm zu öffnen Tür und Tor: 2„Ich selbst, ich gehe vor dir her. Ich ebne die Ringmauern ein, zerschlage Bronzetore und zerbreche eiserne Riegel. 3Ich liefere dir die verborgenen Schätze und die versteckten Vorräte aus, damit du erkennst, dass ich, Jahwe, der Gott Israels bin, der dich bei deinem Namen rief. 4Wegen Jakob, meinem Diener, wegen meines Schützlings Israel habe ich dich berufen und verlieh dir einen Ehrennamen, ohne dass du mich kanntest. 5Ich bin Jahwe, und sonst ist keiner da! Ich bin der einzige Gott! Ich gebe dir die Macht, obwohl du nichts von mir weißt, 6damit man von da, wo die Sonne aufgeht, bis dahin, wo sie untergeht, erkennt, dass es außer mir keinen Gott gibt. Ich bin Jahwe, und sonst ist keiner da! 7Ich bin es, der Licht und Dunkelheit macht, der Frieden gibt und Unheil schafft. Ich, Jahwe, bin es, der das alles tut.
8Ihr Himmel oben, träufelt Gerechtigkeit herab, ihr Wolken, lasst sie strömen! Die Erde öffne sich und bringe Heil hervor, lasse wachsen Gerechtigkeit. Ich, Jahwe, habe das bewirkt.“
9Wehe dem, der mit seinem Urheber hadert und doch nur eine Scherbe von vielen Tonscherben ist. Sagt der Ton vielleicht zum Töpfer: „Was machst du denn da?“ Hält er ihm vielleicht vor: „Du hast kein Geschick!“? 10Wehe dem, der zum Vater sagt: „Warum hast du gezeugt?“ und zur Mutter: „Warum hast du Wehen gehabt?“
11So spricht Jahwe, der heilige Gott Israels und sein Schöpfer: „Fragt mich über das, was kommt! Doch meine Kinder und das Werk meiner Hände lasst mir anbefohlen sein! 12Ich selbst habe die Erde gemacht und den Menschen auf ihr! Ich habe den Himmel ausgespannt und gab den Sternen ihr Gesetz. 13Weil ich gerecht bin, habe ich Kyrus erweckt und ebne ihm seinen Weg. Meine Stadt baut er wieder auf, mein verschlepptes Volk lässt er frei, ohne Lösegeld und ohne Bestechungsgeschenk. Das sagt Jahwe, der Allmächtige.“
Die Huldigung der Nationen
14So spricht Jahwe: „Der Erwerb der Ägypter, der nubische Handelsgewinn, die hochgewachsenen Leute von Seba werden dir gehören. Als Sklaven werden sie dir folgen, in Fesseln kommen sie herbei. Sie werfen sich nieder vor dir und bekennen: ‚Nur bei dir ist Gott! Sonst gibt es keinen, überhaupt keinen Gott!‘ “
15Ja, du bist ein Gott, der sich verborgen hält, du Gott und Retter Israels! 16Zuschanden sollen sie alle werden, die Götzenmacher, und tief beschämt abziehen allesamt. 17Doch Israel wird durch Jahwe befreit und so für immer gerettet sein. Nie werdet ihr beschämt und enttäuscht.
18Denn so spricht Jahwe, der den Himmel erschuf – er ist Gott –, der die Erde geformt und gebildet hat. Er selbst hat sie gegründet und nicht formlos erschaffen, sondern zum Bewohnen hat er sie gemacht: „Ich bin Jahwe, und keiner sonst! 19Ich habe nicht im Verborgenen geredet, irgendwo in einem finsteren Land. Ich habe den Nachkommen Jakobs nicht gesagt: ‚Vergeblich sucht ihr mich.‘ Nein, ich bin Jahwe, der die Wahrheit sagt! Und was ich verkünde, ist gerecht!
20Versammelt euch, kommt alle her! Tretet vor, die ihr dem Untergang eurer Völker entkommen seid! Wer Holzgötter herumträgt, hat keinen Verstand, er fleht zu einem Gott, der ihm nicht helfen kann. 21Erzählt doch von den Taten eurer Götter! Ja, beratet euch und bringt Beweise herbei! Wer hat dies alles seit langem verkündet, es längst im Voraus angesagt? War ich es nicht, Jahwe, außer dem es weiter keinen Gott gibt? Außer mir gibt es keinen gerechten und rettenden Gott! 22Wendet euch mir zu und lasst euch retten, ihr Menschen von allen Enden der Welt! Denn ich bin Gott und keiner sonst! 23Ich schwöre bei mir selbst, Wahrheit kommt aus meinem Mund, ein Wort, das unverbrüchlich ist: Alle fallen vor mir auf die Knie und jede Zunge schwört mir zu: 24‚Nur bei Jahwe ist Wahrheit und Macht!‘ Beschämt werden alle zu ihm kommen, die gegen ihn gewütet haben. 25In Jahwe werden alle Israeliten gerecht, und in ihm rühmen sie sich dann!“
Sturz der Götzen Babylons
461Bel1 hat sich gebeugt, Nebo2 krümmt sich nieder; ihre Bilder werden weggeschleppt und auf Lasttiere gepackt. Eine Last sind eure Götzenbilder für das erschöpfte Vieh. 2Sie krümmen sich, brechen in die Knie; sie können die Last nicht retten und ziehen selbst in die Gefangenschaft. 3„Ihr Nachkommen Jakobs, hört auf mich, du Überrest von Israel! Ich habe euch getragen, seit es euch gibt, ihr seid mir aufgebürdet von Mutterleib an. 4Bis in euer Greisenalter bin ich es, der euch trägt. Bis ihr alt und grau geworden seid, schleppe ich euch. Ich habe es bisher getan und werde es auch künftig tun. Ich selbst belade mich und werde euch retten. 5Mit wem wollt ihr mich vergleichen, neben wen stellt ihr mich? Wem wollt ihr mich ähnlich machen, mich anpassen zum Vergleich? 6Da schütten sie Gold aus ihrem Beutel, wiegen Silber auf der Waage ab, bezahlen einen Goldschmied, dass er einen Gott daraus macht. Vor dem bücken sie sich dann und werfen sich hin. 7Sie heben ihn auf ihre Schultern, tragen ihn umher und stellen ihn wieder an seinen Platz. Dort steht er dann und rührt sich nicht. Ruft man um Hilfe, antwortet er nicht; er rettet niemand aus der Not. 8Denkt daran und achtet darauf, besinnt euch, ihr Treulosen!
9Denkt an das, was früher war, von Urzeiten her: Ja, ich bin Gott und keiner sonst. Es gibt keinen Gott, der mir gleicht. 10Von Anfang an habe ich den Ausgang gezeigt, lange im Voraus die ferne Zukunft vorhergesagt. Meine Pläne verwirkliche ich, und was ich mir vornehme, das tue ich auch. 11Ich rufe den Adler aus dem Osten, den Mann aus dem fernen Land, der meinen Plan ausführt. Ja, ich habe es gesagt und lasse es auch so kommen. Ich habe es geplant, und ich führe es aus. 12Hört her, ihr Starrköpfe, die fern sind von dem, was recht ist vor Gott. 13Ich bringe euch die Gerechtigkeit, sie ist nicht mehr fern, meine Rettung verspätet sich nicht. Zion gebe ich meine Hilfe und Israel meine strahlende Pracht.“
Fußnoten
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden