Jeremia 20,14–18
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14Verflucht der Tag, an dem ich geboren! Der Tag sei nicht gesegnet, an dem mich meine Mutter bekam! 15Verflucht der Mann, der meinem Vater die frohe Botschaft brachte: / „Es ist ein Junge! Du hast einen Sohn!“ und ihn damit sehr erfreute. 16Es möge ihm ergehen wie den Städten, die Jahwe ohne Erbarmen zerstörte! Schon am Morgen soll er Schreckensschreie hören und am Mittag Kriegeslärm, 17weil Gott mich nicht sterben ließ im Mutterleib. Dann wäre meine Mutter mein Grab geworden und ihr Bauch für immer schwanger geblieben. 18Warum musste ich den Mutterleib verlassen? Um nichts als Elend und Kummer zu sehen? Um mein Leben in Schande zu beenden?
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden