Hohelied 2,1–7
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1„Ich bin eine Lilie aus dem Scharon1, eine weiße Blume der Täler.“
2„Wie eine Lilie unter Disteln, so ist meine Freundin unter den Mädchen.“
3„Wie ein Apfelbaum unter den Bäumen im Wald ist mein Geliebter unter den Männern. In seinem Schatten wollte ich sitzen, und seine Frucht war meinem Gaumen süß.“
4Er hat mich ins Weinhaus geführt. Die Liebe ist sein Banner über mir. 5Stärkt mich mit Rosinenkuchen, erfrischt mich mit Äpfeln, denn ich bin krank vor Liebe. 6Sein linker Arm liegt unter meinem Kopf, und mit dem rechten hält er mich umschlungen. 7Ich beschwöre euch, ihr Töchter von Jerusalem, bei Hirschkuh und Gazelle auf der Flur: „Weckt die Liebe nicht und scheucht sie nicht auf, bis es ihr selber gefällt!“
Footnotes
- 1Scharon. Die Ebene voller üppiger Wiesen ist ein 15 km breiter und 75 km langer sehr fruchtbarer Streifen am Mittelmeer von Lydda im Süden bis zum Berg Karmel im Norden.
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden