Hiob 21,7–15
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7Warum bleiben die Bösen am Leben, werden alt und ihre Macht wächst? 8Gesichert wachsen ihre Kinder auf, und ihre Enkel haben sie um sich. 9Keine Furcht zerstört den Frieden ihrer Häuser, die Rute Gottes trifft sie nicht. 10Sein Stier versagt nicht bei der Befruchtung, seine Kuh kalbt ohne Fehlgeburt. 11Wie Schafe lassen sie ihre Buben hinaus, ihre Kinder tanzen und springen. 12Sie singen zur Handpauke und Zither, freuen sich beim Klang der Flöte. 13Sie genießen ihre Tage im Glück und fahren im Nu zu den Toten. 14Und doch sagen sie zu Gott: ‚Bleib uns fern! Von deinen Wegen wollen wir nichts wissen. 15Was sollen wir dem Allmächtigen dienen, was nützt es uns, wenn wir ihn bitten?‘
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden