Hiob 2,1–7
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Gott und seine „Söhne“
21Eines Tages kamen die Söhne Gottes, um sich vor Jahwe einzufinden. Unter ihnen war auch der Satan. 2Da sagte Jahwe zum Satan: „Wo kommst du denn wieder her?“ „Ich habe die Erde durchstreift“, erwiderte dieser, „und bin auf ihr hin und her gezogen.“ 3Da sagte Jahwe zum Satan: „Hast du auf meinen Diener Hiob geachtet? Auf der Erde gibt es keinen Zweiten wie ihn. Er ist mir aufrichtig und vollständig ergeben. Er fürchtet Gott und meidet das Böse. Und noch immer hält er an seiner Rechtschaffenheit fest. Du hast mich aufgereizt, ihn ohne Grund zu verderben.“ 4Da erwiderte der Satan Jahwe: „Haut um Haut! Alles, was der Mensch hat, gibt er für sein Leben. 5Taste ihn doch einmal selber an! Ob er dir dann nicht ins Gesicht hinein flucht?“ 6Da sagte Jahwe zum Satan: „Pass auf! Er ist in deiner Hand. Nur das Leben musst du ihm lassen!“
Hiob und seine Frau
7Da entfernte sich der Satan aus der Gegenwart Jahwes und ließ an Hiob von Kopf bis Fuß böse Geschwüre aufbrechen.
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden