Genesis 48,15–22
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15Dann segnete er Josef und sagte:
„Gott, vor dem meine Väter Abraham und Isaak lebten, Gott, der mein Leben lang und bis heute mein Hirt ist, 16der Engel, der mich von allem Übel erlöst hat, segne die Jungen. In ihnen lebe mein Name weiter und der meiner Väter Abraham und Isaak. Zahlreich sollen sie werden mitten im Land!“
17Josef hatte gesehen, dass sein Vater die rechte Hand auf Efraïms Kopf legte. Das missfiel ihm und er nahm sie, um sie auf Manasses Kopf zu legen. 18„Nicht so, mein Vater!“, sagte er. „Dies ist der Erstgeborene. Leg deine rechte Hand auf ihn!“ 19Aber sein Vater weigerte sich und sagte: „Ich weiß es, mein Sohn, ich weiß es. Auch er wird zu einem Volk werden, auch er wird groß sein. Aber sein jüngerer Bruder wird noch größer werden als er. Seine Nachkommen werden zu einer Menge von Völkern.“ 20So segnete er sie an jenem Tag und sagte zu Josef: „Mit dir wird Israel sich segnen und sagen: ‚Gott mache dich wie Efraïm und Manasse!‘ “ So stellte er Efraïm vor Manasse.
21Dann sagte Israel zu Josef: „Ich sterbe jetzt. Doch Gott wird bei euch sein und euch zurückführen in das Land eurer Väter. 22Und ich gebe dir ein Stück Land über deine Brüder hinaus, das ich den Amoritern mit Schwert und Bogen3 weggenommen habe.“
Footnotes
- 3Schwert und Bogen. Davon wird sonst nichts berichtet. Wahrscheinlich ist es hier im übertragenen Sinn zu verstehen: mit eigener Kraft.
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