Exodus 16,13–22
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13Gegen Abend kamen Wachteln und ließen sich überall im Lager nieder. Und am Morgen lag Tau rings um das Lager. 14Als der Tau verdunstet war, blieben auf dem Wüstenboden feine Körner zurück, die aussahen wie Reif. 15Als die Israeliten das sahen, sagten sie zueinander: „Was ist das?“2 Denn sie wussten nicht, was es war. Mose sagte zu ihnen: „Das ist das Brot, das Jahwe euch zu essen gibt. 16Und er befiehlt euch: ‚Sammelt davon, so viel ihr braucht, vielleicht ein Gomer3 pro Kopf, je nachdem, wie viele Personen ihr im Zelt habt.‘ “
17Die Israeliten sammelten es also, der eine mehr, der andere weniger. 18Als sie es zu Hause mit dem Gomer-Gefäß abmaßen, hatte keiner, der viel gesammelt hatte, zu viel, und keiner, der wenig gesammelt hatte, zu wenig. Jeder hatte genauso viel gesammelt, wie er brauchte. 19Mose sagte zu ihnen: „Niemand darf bis morgen etwas davon übrig lassen!“ 20Einige hörten nicht auf ihn und legten etwas für den nächsten Tag zurück. Aber am nächsten Morgen war es voller Maden und stank. Mose war zornig über sie. 21Morgen für Morgen sammelte nun jeder so viel er brauchte. Wenn es heiß wurde, zerschmolz das, was draußen lag.
22Am sechsten Tag hatten sie doppelt so viel Brot gesammelt, zwei Gomer pro Person. Die Vertreter der Gemeinschaft kamen zu Mose und berichteten es ihm.
Footnotes
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