Logos Bible Study

Exodus 7,26–8,16

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2. Plage: Frösche

26Da sagte Jahwe zu Mose: „Geh zum Pharao und sage ihm: ‚So spricht Jahwe: Lass mein Volk ziehen, damit es mir dienen kann! 27Wenn du dich weigerst, dann pass auf! Ich werde eine Froschplage über dein ganzes Land kommen lassen. 28Der Nil wird von Fröschen wimmeln; sie werden das Wasser verlassen und in deinen Palast kommen, in dein Schlafzimmer und in dein Bett. Auch in die Häuser deiner Beamten und des ganzen Volkes werden sie kommen und sich in die Backtröge und Backöfen setzen. 29Über dich, dein Volk und alle deine Diener wird diese Froschplage kommen.‘ “

81Dann sagte Jahwe zu Mose: „Sag Aaron: ‚Strecke deinen Stab über alle Gewässer Ägyptens aus, über die Flüsse, Kanäle und Sümpfe, und lass die Frösche über das Land Ägypten kommen!‘ “ 2Aaron streckte seine Hand über die Gewässer Ägyptens aus. Da kamen so viele Frösche heraus, dass sie das ganze Land bedeckten.1 3Aber die ägyptischen Magier machten es mit ihren Zauberkünsten nach und ließen Frösche über Ägypten kommen.2 4Da ließ der Pharao Mose und Aaron rufen und sagte zu ihnen: „Bittet Jahwe3 für mich, dass er die Frösche von mir und meinem Volk wegschafft. Dann will ich euer Volk ziehen lassen, damit sie Jahwe Opfer schlachten können.“ 5Mose erwiderte dem Pharao: „Verfüge über mich! Wann sollen die Frösche aus euren Häusern verschwinden und nur noch im Nil übrig bleiben? Für welche Zeit also soll ich für dich, deine Beamten und dein Volk beten?“ 6„Für morgen“, erwiderte er. „Gut, es wird nach deinem Wunsch geschehen“, sagte Mose, „denn du sollst erkennen, dass niemand Jahwe, unserem Gott, gleicht. 7Die Frösche werden aus deinem Palast verschwinden und dich, deine Hofbeamten und dein Volk in Ruhe lassen. Nur im Nil werden noch welche übrig bleiben.“

8Mose und Aaron verließen den Pharao, und Mose bat Jahwe dringend, der Froschplage ein Ende zu machen. 9Jahwe erhörte Mose, und überall in den Häusern, auf den Gehöften und Feldern starben die Frösche. 10Haufenweise schüttete man sie zusammen, und das ganze Land war von Gestank erfüllt. 11Als der Pharao sah, dass er wieder Luft hatte, verschloss er sein Herz und hörte nicht auf Mose und Aaron, wie Jahwe es gesagt hatte.

3. Plage: Mücken

12Jahwe sagte zu Mose: „Sag Aaron, dass er seinen Stab ausstrecken und damit auf die Erde schlagen soll. Dann wird der Staub zu Mücken4 werden.“ 13Sie taten es. Aaron schlug mit seinem Stab auf den Staub der Erde. Da wurde der ganze Staub in Ägypten zu Mücken. Sie überfielen Menschen und Tiere. 14Die Magier versuchten mit ihren Zauberkünsten ebenfalls Mücken hervorzubringen. Aber sie konnten es nicht, und die Mücken setzten Mensch und Vieh zu. 15Da sagten sie zum Pharao: „Das ist Gottes Finger!“ Aber der Pharao blieb hart und hörte nicht auf sie, wie Jahwe es gesagt hatte.

4. Plage: Stechfliegen

16Jahwe sagte zu Mose: „Geh morgen früh zum Pharao, wenn er ans Wasser hinausgeht, und sag zu ihm: ‚So spricht Jahwe: Lass mein Volk ziehen, damit es mir dient!

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Footnotes

  1. 1Frösche wurden von den Ägyptern als heilige Tiere angesehen. Auch eine der ägyptischen Hauptgöttinnen, Heqet, wurde in Froschgestalt oder mit einem Froschkopf dargestellt. Sie war für die Entbindung zuständig. Frösche durften nicht getötet werden. Ihr Quaken galt als Signal, dass die Götter das Land durch die Nilüberschwemmung wieder fruchtbar gemacht hatten. Doch hier brachten sie die gewohnte Ordnung aus dem Tritt.
  2. 2ließen … kommen. Sie machten also die Plage noch schlimmer, anstatt sie rückgängig zu machen.
  3. 3bittet Jahwe. Es war eine Demütigung für den „göttlichen“ Pharao, dass andere für ihn zu einem anderen Gott beten mussten.
  4. 4Mücken. Vielleicht sind die kleinen Stechmücken gemeint, die man mit bloßem Auge kaum sehen kann. Möglicherweise sahen die Ägypter das als Angriff auf den Wüstengott Set und auf die Priester, die ihre penible Reinheit durch die überall sitzenden Mücken nicht mehr aufrecht halten konnten.