Deuteronomium 32,19–25
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19Jahwe sah es und ergrimmte, gekränkt von seinen Söhnen und Töchtern. 20Er sagte: „Ich ziehe mich von ihnen zurück, will sehen, wohin sie das führt! Denn sie sind ein verkehrtes Geschlecht, Kinder, die Treue nicht kennen. 21Mit einem Gott, der gar keiner ist, haben sie mich zur Eifersucht gereizt, mit Nichtsen haben sie mich gekränkt. Genauso werde ich sie durch ein Nicht-Volk eifersüchtig machen und zornig über eine Nation, die gar nichts ‹von mir› weiß. 22Der helle Zorn hat mich gepackt, ein Feuer, das bis ins Totenreich brennt, es frisst den Boden und was darauf wächst, entzündet die Grundfesten der Berge. 23Ich will Unglück über Unglück auf sie häufen, verschieße meine Pfeile gegen sie. 24Sind sie vor Hunger verschmachtet, aufgezehrt von Fieber und giftiger Pest, dann lasse ich die Raubtierzähne auf sie los und das Gift der im Staube Kriechenden. 25Draußen rafft das Schwert sie dahin und drinnen die Todesangst: den jungen Mann, die junge Frau, den Säugling und den Greis.
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden