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Johannes 2,1–11
In Galiläa und Judäa (2–3)
Das erste Wunder: 600 Liter Wein
2 1 Zwei Tage später* wurde in dem Dorf Kana2 in Galiläa eine Hochzeit gefeiert, und die Mutter von Jesus war dort. 2 Aber auch Jesus und seine Jünger waren eingeladen. 3 Als dann der Wein ausging,3 sagte seine Mutter zu ihm: „Sie haben keinen Wein mehr!“ 4 „Frau, in was für eine Sache willst du mich da hineinziehen?“, entgegnete Jesus. „Meine Zeit ist noch nicht gekommen.“ 5 Da wandte sich seine Mutter an die Diener und sagte: „Tut alles, was er euch aufträgt.“ 6 In der Nähe standen sechs Wasserkrüge aus Stein, wie sie von den Juden für zeremonielle Waschungen benötigt wurden. Jeder von ihnen fasste etwa 100 Liter4. 7 Jesus sagte zu den Dienern: „Füllt die Krüge mit Wasser!“ Sie füllten die Gefäße bis zum Rand. 8 Dann befahl er ihnen: „Nun schöpft etwas und bringt es dem Küchenchef.“ Das machten sie. 9 Als der von dem Wasser gekostet hatte, das zu Wein geworden war, rief er den Bräutigam. Er wusste ja nicht, woher der Wein kam. Nur die Diener, die das Wasser geschöpft hatten, wussten davon. 10 Er sagte zu ihm: „Jeder bringt doch zunächst den guten Wein auf den Tisch und setzt erst dann den weniger guten vor, wenn die Gäste schon betrunken sind. Aber du hast den guten Wein bis jetzt aufgehoben.“
11 Dieses Wunderzeichen in Kana in Galiläa war das erste, das Jesus tat. Damit offenbarte er seine Herrlichkeit, und seine Jünger glaubten an ihn.
| * | |
| 2 | Kana. Der Ort liegt etwa 14 km nördlich von Nazaret. |
| 3 | Die Feierlichkeiten dauerten bei einer Jungfrau sieben Tage, bei einer Witwe drei. |
| 4 | 100 Liter. Wörtlich: zwei oder drei Metretes. Metretes ist ein Hohlmaß von etwa 39 Litern Inhalt. |
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