2. Könige 21,2–17
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2Er tat, was Jahwe verabscheute, und übernahm die schrecklichen Bräuche der Völker, die Jahwe vor den Israeliten vertrieben hatte. 3Er baute die Höhenheiligtümer wieder auf, die sein Vater Hiskija zerstört hatte, er ließ Altäre für Baal errichten und ein Pfahlbild der Aschera aufstellen, wie es König Ahab von Israel gemacht hatte. Er warf sich vor dem Heer der Sterne am Himmel nieder und brachte ihm Opfer. 4Er stellte sogar Altäre im Haus Jahwes auf, von dem Jahwe doch gesagt hatte: „Dort, in Jerusalem, will ich meinen Namen wohnen lassen.“ 5Ja, in den beiden Vorhöfen des Tempels errichtete er Altäre zur Verehrung der Sterne. 6Einen seiner Söhne ließ er durchs Feuer gehen. Er gab sich mit Zeichendeutung und Wahrsagerei ab und ließ sich auch auf Totengeister und magische Mächte ein. So tat er vieles, was Jahwe verabscheute, und forderte seinen Zorn heraus. 7Er stellte das Bild der Göttin Aschera im Tempel auf, von dem Jahwe zu David und seinem Sohn Salomo gesagt hatte: „In diesem Haus und in Jerusalem, das ich mir aus allen Stämmen Israels ausgesucht habe, soll mein Name für immer wohnen. 8Ich will die Israeliten nicht mehr aus dem Land vertreiben, das ich ihren Vorfahren gegeben habe, wenn sie mir nur gehorchen und das Gesetz befolgen, das mein Diener Mose ihnen verordnet hat.“ 9Aber sie hörten nicht darauf, und Manasse verführte sie, mehr Böses zu tun als die Völker, die Jahwe vor den Israeliten beseitigt hatte.
10Da ließ Jahwe ihnen durch seine Diener, die Propheten, sagen: 11„Weil König Manasse von Juda diese Gräueltaten verübt und Schlimmeres getan hat als die Amoriter, die früher hier gewohnt haben, und weil er ganz Juda durch seine Mistgötzen zur Sünde verführt hat, 12darum spricht Jahwe, der Gott Israels: ‚Passt auf, ich werde ein Unheil über Juda und Jerusalem bringen, dass es jedem, der davon hört, in den Ohren gellt! 13Über Jerusalem wird dieselbe Messschnur gespannt wie über Samaria; sein Königshaus wird mit derselben Waage gewogen wie das Haus Ahab. Ich werde Jerusalem auswischen, so wie man eine Schüssel auswischt und umstülpt. 14Und den Rest, der dann noch übrig geblieben ist, werde ich verstoßen. Ich gebe sie in die Gewalt ihrer Feinde, die sie ausrauben und plündern. 15Denn von dem Tag an, als ihre Vorfahren aus Ägypten gezogen sind, haben sie Böses getan und meinen Zorn herausgefordert – bis heute.‘ “
16Manasse ließ auch sehr viele unschuldige Menschen umbringen; Ströme von Blut flossen in Jerusalem. Das kam noch zu dem Götzendienst hinzu, mit dem er ganz Juda zur Sünde verführte, sodass sie taten, was Jahwe verabscheute.
17Was sonst noch über Manasses Herrschaft, seine Taten und seine Sünde zu sagen ist, findet man in der Chronik der Könige von Juda.
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden