2. Könige 19
Neue evangelistische ÜbersetzungOther versions
German
Arabic
Czech
English
- DARBY 1890 Darby Bible
- ASV American Standard Version
- AV 1873 The Cambridge Paragraph Bible of the Authorized English Version
- CSB Christian Standard Bible
- D-R Douay-Rheims Bible
- ESV English Standard Version
- GW GOD’S WORD Translation
- GNB Good News Translation
- HCSB The Holman Christian Standard Bible
- KJV 1900 King James Version
- LSB Legacy Standard Bible
- LEB The Lexham English Bible
- MSG The Message: The Bible in Contemporary Language
- NET The NET Bible
- NASB95 New American Standard Bible (1995)
- NCV New Century Version
- NIrV New International Reader’s Version (1998)
- NIV New International Version (2011)
- NKJV The New King James Version
- NLT New Living Translation
- NRSVue New Revised Standard Version: Updated Edition
- RSV The Revised Standard Version
- RSVCE The Revised Standard Version, Catholic Edition
- YLT Young’s Literal Translation
French
Hebrew
Hungarian
Italian
Korean
Latin
Portuguese
Russian
Simplified Chinese
Spanish
Traditional Chinese
Jahwe ermutigt Hiskija
191Als der König Hiskija das hörte, riss er sein Obergewand ein, zog den Trauersack an und ging ins Haus Jahwes. 2Dann schickte er den Palastvorsteher Eljakim und den Staatsschreiber Schebna mit den Ältesten der Priesterschaft, ebenfalls im Trauersack, zu dem Propheten Jesaja Ben-Amoz. 3Im Namen des Königs sollten sie ihm sagen: „Heute ist ein schrecklicher Tag, wir sind gezüchtigt und geschmäht. Die Kinder sind bis an den Muttermund gekommen, aber zum Gebären ist keine Kraft mehr da. 4Wenn doch Jahwe, dein Gott, die Worte des Rabschake hören wollte, den der König von Assyrien geschickt hat, um ihn, den lebendigen Gott, zu verhöhnen. Vielleicht bestraft er den König wegen dieser Worte, die er gehört hat. Bete doch für die, die von Gottes Volk noch übrig geblieben sind.“
5Die Männer des Königs kamen zu Jesaja und erhielten folgende Antwort: 6„Sagt eurem Herrn: ‚So spricht Jahwe: Hab keine Angst vor den Drohungen, die du gehört hast! Fürchte dich nicht vor den Lästerungen der Boten des assyrischen Königs! 7Pass auf, ich werde dafür sorgen, dass er ein Gerücht hört und in sein Land zurückkehrt! Dort werde ich ihn umbringen lassen.‘ “
8Auch der Rabschake kehrte zum König von Assyrien zurück. Er hatte erfahren, dass dieser von Lachisch aufgebrochen war und inzwischen gegen Libna kämpfte. 9Sein König wiederum hatte gehört, dass der nubische1 König Tirhaka mit einem Heer gegen ihn heranrücken würde. Deshalb schickte er noch einmal Boten zu Hiskija 10und ließ ihm ausrichten: „Lass dich von deinem Gott nicht täuschen, auch wenn du ihm vertraust! Denke nicht, dass Jerusalem dem König von Assyrien niemals in die Hände fällt! 11Du hast ja gehört, was die Könige von Assyrien mit all den anderen Ländern gemacht haben, an denen sie den Bann3 vollstreckten. Und da willst ausgerechnet du verschont bleiben? 12Haben die Götter der Völker, die meine Vorfahren vernichtet haben, ihre Nationen etwa retten können: Gosan4, Haran, Rezef6 und die Bevölkerung Edens7 in Telassar8? 13Wo sind denn die Könige, die in Hamat und Arpad regierten? Wo sind die Könige von Sefarwajim, Hena und Awa?“
14Hiskija nahm das Schreiben der Boten in Empfang und las es. Dann ging er in den Tempel, breitete es vor Jahwe aus 15und betete: „Jahwe, du allmächtiger Gott Israels, der über den Cherubim9 thront, du allein bist Gott und Herr über alle Reiche der Welt. Du hast Himmel und Erde geschaffen. 16Schenk mir Gehör, Jahwe! Sieh doch, wie es uns geht! Hör doch, wie Sanherib dich, den lebendigen Gott, verhöhnt! 17Es ist wahr, Jahwe, die Könige von Assyrien haben alle diese Völker und Länder verwüstet.18Sie haben deren Götter ins Feuer geworfen. Aber das waren ja keine Götter, sondern Machwerke aus Holz und Stein. Die konnten sie vernichten. 19Doch jetzt, Jahwe, unser Gott, rette uns vor ihm, damit alle Königreiche der Welt erkennen, dass du, Jahwe, allein Gott bist.“
20Da ließ Jesaja Ben-Amoz Hiskija ausrichten: „So spricht Jahwe, der Gott Israels: Ich habe gehört, was du zu mir wegen Sanherib, dem König von Assyrien, gebetet hast. 21Höre nun, was Jahwe über ihn sagt:
Zion, die unberührte junge Frau, verachtet dich und spottet über dich, die Tochter Jerusalem schüttelt den Kopf. 22Wen hast du verhöhnt und geschmäht, gegen wen die Stimme erhoben? Mit wem ließest du dich ein? – Mit Israels heiligem Gott!
23Durch deine Boten verhöhntest du ihn. Du prahlst: ‚Mit den Streitwagen bezwang ich die Berge, ich stieg bis zum Gipfel des Libanon. Den Hochwald seiner Zedern habe ich gefällt, seine schönsten Zypressen dazu. Ich kam in das entlegenste Versteck, drang in jedes Dickicht vor. 24Ich grub nach fremdem Wasser und trank davon. Mit meiner Fußsohle trocknete ich Ägyptens Flüsse aus.‘
25Hast du es nicht gehört? Schon vor langer Zeit habe ich es gewollt. Seit uralten Tagen habe ich es geplant, jetzt ließ ich es kommen, dass du befestigte Städte zerstörst, sie zu öden Steinhaufen machst. 26Machtlos waren ihre Bewohner, von Schrecken erfüllt. In Schande sind sie gestoßen. Sie waren wie Kraut auf dem Feld, wie grünes Gras, wie Gras auf den Dächern, vom Ostwind verdorrt. 27Ich weiß, ob du ruhst oder gehst oder kommst. Ich kenne auch dein Toben gegen mich. 28Und weil du so gegen mich tobst, ziehe ich dir einen Ring durch die Nase und lege dir einen Zaum ins Maul und führe dich auf dem Weg zurück, auf dem du gekommen bist.
29Und du, Hiskija, wirst daran erkennen, dass es so geschieht: In diesem Jahr werdet ihr den Nachwuchs der Ernte essen, im nächsten Jahr den Wildwuchs, aber im dritten Jahr werdet ihr wieder säen und ernten, Weinberge pflanzen und ihre Früchte genießen. 30Und die Bewohner Judas, die mit dem Leben davongekommen sind, werden wieder Wurzeln schlagen und Früchte tragen. 31Denn ein Rest wird aus Jerusalem kommen, Übriggebliebene vom Berg Zion. Das wird Jahwe, der Allmächtige, in seinem Liebeseifer tun.
32Darum sagt Jahwe Folgendes über den assyrischen König: Er wird nicht in diese Stadt eindringen, nicht einen Pfeil wird er hineinschießen. Er wird sie nicht mit Schilden berennen und keinen Wall gegen sie aufschütten. 33Auf demselben Weg, auf dem er gekommen ist, wird er wieder heimkehren. Er wird ganz bestimmt nicht in diese Stadt eindringen, spricht Jahwe. 34Um meiner Ehre willen und meinem Diener David zuliebe werde ich diese Stadt retten und beschützen.“
35In dieser Nacht tötete ein Engel Jahwes im Lager der Assyrer 185.000 Mann.10 Am nächsten Morgen war alles mit Leichen übersät. 36Da brach König Sanherib den Feldzug ab und kehrte in seine Heimat nach Ninive zurück. 37Als er eines Tages im Tempel seines Gottes Nisroch betete, erschlugen ihn seine Söhne Adrammelech und Sarezer mit dem Schwert. Daraufhin mussten sie in das Land Ararat11 fliehen, und Sanheribs Sohn Asarhaddon trat die Herrschaft an.
Footnotes
- 1Nubien. Land am Oberlauf des Nil.
- 3Bann. Das bedeutete die vollständige Vernichtung von Menschen, Tieren und Gütern.
- 4Gosan. Stadt in Nordmesopotamien, in die einige Israeliten von den Assyrern deportiert worden waren.
- 6Rezef. Stadt zwischen Haran und dem Euphrat.
- 7Eden. Aramäisches Fürstentum in der Nähe des oberen Euphrat-Tals.
- 8Telassar. Noch nicht identifizierte Stadt in Eden zwischen den Flüssen Euphrat und Balich.
- 9Cherubim. Majestätische (Engel-)Wesen, die Gottes Herrlichkeit repräsentieren. Geschnitzte Abbilder von ihnen breiteten ihre Flügel über die Bundeslade Israels aus und bildeten im Tempel die sichtbare Basis für den unsichtbaren Thron Gottes.
- 10n_N 9250 Mann.
- 11Land Ararat. Armenien, nördlich von Assyrien.
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden