2. Könige 17,9–13
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9Sie erdachten sich gegen den Willen von Jahwe, ihrem Gott, eigene Gottesdienste. Sie richteten überall Höhenheiligtümer ein, vom einsamen Wachtturm bis zur befestigten Stadt. 10Auf jedem höheren Hügel und unter jedem größeren Baum stellten sie geweihte Steinmale und Aschera-Pfähle auf. 11Dort verbrannten sie Opfergaben wie die Völker, die Jahwe vor ihnen vertrieben hatte. Sie taten böse Dinge und forderten den Zorn Jahwes heraus. 12Sie verehrten diese Mistgötzen7, obwohl Jahwe ihnen das ausdrücklich untersagt hatte.
13Außerdem hatte Jahwe Israel und Juda durch seine Propheten und Seher immer wieder gewarnt. „Kehrt um von euren bösen Wegen!“, hatte er ihnen gesagt. „Haltet meine Gebote! Richtet euch nach den Vorschriften meines Gesetzes, das ich euren Vorfahren gab und das ich euch durch meine Propheten, die mir dienen, immer wieder ausrichten ließ.“
Footnotes
- 7Mistgötzen. Wörtlich: Mistkugel, eine bewusst verächtliche Bezeichnung für die Götzenbilder.
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden