1. Samuel 5,2–7
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2in den Tempel ihres Gottes Dagon2 und stellten sie neben dessen Standbild auf. 3Als die Einwohner Aschdods am nächsten Morgen in den Tempel kamen, lag Dagon vor der Lade Jahwes, mit dem Gesicht auf dem Boden. Sie nahmen sich seiner an und stellten ihn wieder an seinen Platz. 4Doch am nächsten Morgen lag Dagon wieder vor der Lade Jahwes am Boden. Aber nur sein Rumpf war übrig geblieben. Sein Kopf und seine Hände waren abgehauen und lagen auf der Schwelle. 5Deshalb tritt bis heute kein Priester Dagons und kein Besucher des Tempels auf die Türschwelle.
6Die Leute von Aschdod bekamen die Macht Jahwes zu spüren. Er schlug die Bewohner der ganzen Umgebung mit schmerzhaften Beulen. 7Da sagten sie: „Die Lade von Israels Gott muss fort! Seine Hand liegt zu schwer auf uns und auf Dagon, unserem Gott.“
Footnotes
- 2Dagon. Im Götterglauben der Kanaanäer galt Dagon als der Vater von Baal. Er wurde als Wetter- und besonders als Getreidegott (dagan = Getreide) in Tempeln der Philisterstädte Gaza, Aschdod und Bet-Schean verehrt.
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden