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Psalm 123–125

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1.Ein Lied im höhern Chor. Ich hebe meine Augen auf zu dir, der du im Himmel sitzest.

2.Siehe! wie die Augen der Knechte auf die Hände ihrer Herren sehen, wie die Augen der Magd auf die Hände ihrer Frau, also sehen unsre Augen auf den HERRN, unsern Gott, bis er uns gnädig werde.

3.Sei uns gnädig, HERR, sei uns gnädig ! denn wir sind sehr voll Verachtung.

4.Sehr voll ist unsre Seele von der Stolzen Spott und der Hoffärtigen Verachtung.

Der 124. Psalm

1.Ein Loblied im höhern Chor. Wo der HERR nicht bei uns wäre, so sage Israel,

2.wo der HERR nicht bei uns wäre, wenn die Menschen sich wider uns setzen:

3.so verschlängen sie uns lebendig, wenn ihr Zorn über uns ergrimmte;

4.so ersäufte uns Wasser, Ströme gingen über unsre Seele;

5.es gingen Wasser allzu hoch über unsre Seele.

6.Gelobet sei der HERR, daß er uns nicht gibt zum Raub in ihre Zähne!

7.Unsre Seele ist entronnen wie ein Vogel dem Stricke des Voglers; der Strick ist zerrissen, wir sind los.

8.Unsre Hilfe steht im Namen des HERRN, der Himmel und Erden gemacht hat.

Der 125. Psalm

1.Ein Lied im Höhern Chor. Die auf den HERRN hoffen, die werden nicht fallen, sondern ewig bleiben wie der Berg Zion.

2.Um Jerusalem her sind Berge, und der HERR ist um sein Volk her von nun an bis in Ewigkeit.

3.Denn der Gottlosen Zepter wird nicht bleiben über dem Häuflein der Gerechten, auf daß die Gerechten ihre Hand nicht ausstrecken zur Ungerechtigkeit.

4.HERR, tue wohl den guten und frommen Herzen!

5.Die aber abweichen auf ihre krummen Wege, wird der HERR wegtreiben mit den Übeltätern. Friede sei über Israel!

Der 126. Psalm

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