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Prediger 5,9–19

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9.Wer Geld liebt, wird Geldes nimmer satt; und wer Reichtum liebt, wird keinen Nutzen davon haben. Das ist auch eitel.

10.Denn wo viel Guts ist, da sind viele, die es essen; und was genießt davon, der es hat, außer daß er’s mit Augen ansieht ?

11.Wer arbeitet, dem ist der Schaf süß, er habe wenig oder viel gegessen; aber die Fülle des Reichen läßt ihn nicht schlafen.

12.Es ist ein böses Übel, das ich sah unter der Sonne: Reichtum, behalten zum Schaden dem, der ihn hat.

13.Denn der Reiche kommt um mit großem Jammer; und so er einen Sohn gezeugt hat, dem bleibt nichts in der Hand.

14.Wie er nackt ist von seine Mutter Leibe gekommen, so fährt er wieder hin, wie er gekommen ist, und nimmt nichts mit sich von seiner Arbeit in seiner Hand, wenn er hinfährt.

15.Das ist ein böses Übel, daß er hinfährt, wie er gekommen ist. Was hilft’s ihm denn, daß er in den Wind gearbeitet hat ?

16.Sein Leben lang hat er im Finstern gegessen und in großem Grämen und Krankheit und Verdruß.

17.So sehe ich nun das für gut an, daß es fein sei, wenn man ißt und trinkt und gutes Muts ist in aller Arbeit, die einer tut unter der Sonne sein Leben lang, das Gott ihm gibt; denn das ist sein Teil.

18.Denn welchem Menschen Gott Reichtum und Güter gibt und die Gewalt, daß er davon ißt und trinkt für sein Teil und fröhlich ist in seiner Arbeit, das ist eine Gottesgabe.

19.Denn er denkt nicht viel an die Tage seines Lebens, weil Gott sein Herz erfreut.

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Prediger 5,19: DENN WENN GOTTE EINEM MENSCHEN REICHTUM UND Güter GIBT UND LÄSST IHN DAVON ESSEN UND TRINKEN UND SEIN TEIL NEHMEN UND FRÖHLICH SEIN BEI SEINEM MÜHEN, SO IST DAS EINE GOTTESGABE.