Matthäus 12,22–30
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22.Da ward ein Besessener zu ihm gebracht, der ward blind und stumm; und er heilte ihn, also daß der Blinde und Stumme redete und sah.
23.Und alles Volk entsetzte sich und sprach: Ist dieser nicht Davids Sohn?
24.Aber die Pharisäer, da sie es hörten, sprachen sie: Er treibt die Teufel nicht anders aus denn durch Beelzebub, der Teufel Obersten.
25.Jesus kannte aber ihre Gedanken und sprach zu ihnen: Ein jegliches Reich, so es mit sich selbst uneins wird, das wird wüst; und eine jegliche Stadt oder Haus, so es mit sich selbst uneins wird, kann’s nicht bestehen.
26.So denn ein Satan den andern austreibt, so muß er mit sich selbst uneins sein; wie kann denn sein Reich bestehen ?
27.So ich aber die Teufel durch Beelzebub austreibe, durch wen treiben sie eure Kinder aus ? Darum werden sie eure Richter sein.
28.So ich aber die Teufel durch den Geist Gottes austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen.
29.Oder wie kann jemand in eines Starken Haus gehen und ihm seinen Hausrat rauben, es sei denn, daß er zuvor den Starken binde und alsdann ihm sein Haus beraube ?
30.Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.
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