Apostelgeschichte 22,10–21
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10.Ich sprach aber: HERR, was soll ich tun ? Der HERR aber sprach zu mir: Stehe auf und gehe gen Damaskus; da wird man dir sagen von allem, was dir zu tun verordnet ist.
11.Als ich aber von der Klarheit dieses Lichtes nicht sehen konnte, ward ich bei der Hand geleitet von denen, die mit mir waren, und kam gen Damaskus.
12.Es war aber ein gottesfürchtiger Mann nach dem Gesetz, Ananias, der ein gut Gerücht hatte bei allen Juden, die daselbst wohnten;
13.der kam zu mir und trat her und sprach zu mir: Saul, lieber Bruder, siehe auf ! Und ich sah ihn an zu derselben Stunde.
14.Er aber sprach: Der Gott unsrer Väter hat dich verordnet, daß du seinen Willen erkennen solltest und sehen den Gerechten und hören die Stimme aus seinem Munde;
15.denn du wirst Zeuge zu allen Menschen sein von dem, das du gesehen und gehört hast.
16.Und nun, was verziehst du ? Stehe auf und laß dich taufen und abwaschen deine Sünden und rufe an den Namen des HERRN!
17.Es geschah aber, da ich wieder gen Jerusalem kam und betete im Tempel, daß ich entzückt ward und sah ihn.
18.Da sprach er zu mir: Eile und mache dich behend von Jerusalem hinaus; denn sie werden nicht aufnehmen dein Zeugnis von mir.
19.Und ich sprach: HERR, sie wissen selbst, daß ich gefangen legte und stäupte die, so an dich glaubten, in den Schulen hin und her;
20.und da das Blut des Stephanus, deines Zeugen, vergossen ward, stand ich auch dabei und hatte Wohlgefallen an seinem Tode und verwahrte denen die Kleider, die ihn töteten.
21.Und er sprach zu mir: Gehe hin; denn ich will dich ferne unter die Heiden senden !
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