Matthäus 25,1–15
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1Alsdann wird das Reich der Himmel gleich geworden sein zehn Jungfrauen, welche ihre Lampen nahmen und ausgingen, dem Bräutigam entgegen.
2Fünf aber von ihnen waren klug und fünf töricht.
3Die, welche töricht waren, nahmen ihre Lampen und nahmen kein Öl mit sich;
4die Klugen aber nahmen Öl in ihren Gefäßen mit ihren Lampen.
5Als aber der Bräutigam verzog, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein.
6Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei: Siehe, der Bräutigam! Gehet aus, ihm entgegen!
7Da standen alle jene Jungfrauen auf und schmückten ihre Lampen.
8Die Törichten aber sprachen zu den Klugen: Gebet uns von eurem Öl, denn unsere Lampen erlöschen.
9Die Klugen aber antworteten und sagten: Nicht also, damit es nicht etwa für uns und euch nicht ausreiche; gehet lieber hin zu den Verkäufern und kaufet für euch selbst.
10Als sie aber hingingen zu kaufen, kam der Bräutigam, und die bereit waren, gingen mit ihm ein zur Hochzeit; und die Tür ward verschlossen.
11Später aber kommen auch die übrigen Jungfrauen und sagen: Herr, Herr, tue uns auf!
12Er aber antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch, ich kenne euch nicht.
13So wachet nun, denn ihr wisset weder den Tag noch die Stunde.
14Denn gleichwie ein Mensch, der außer Landes reiste, seine eigenen Knechte rief und ihnen seine Habe übergab: und einem gab er fünf Talente,
15einem anderen zwei, einem anderen eins, einem jeden nach seiner eigenen Fähigkeit; und alsbald reiste er außer Landes.
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