Logos Bible Study

Hiob 3,3–12

Elberfelder 1905Other versions

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3Es verschwinde der Tag, an dem ich geboren wurde, und die Nacht, welche sprach: Ein Knäblein ist empfangen!

4Jener Tag sei Finsternis! Nicht frage Gott nach ihm droben, und nicht erglänze über ihm das Licht!

5Finsternis und Todesschatten mögen ihn einlösen, Gewölk lagere sich über ihm, es schrecken ihn Tagesverfinsterungen!

6Jene Nacht, Dunkel ergreife sie; sie freue sich nicht unter den Tagen des Jahres, in die Zahl der Monde komme sie nicht!

7Siehe, jene Nacht sei unfruchtbar, es trete kein Jubel in sie ein!

8Verwünschen mögen sie die Verflucher des Tages, die fähig sind, den Leviathan aufzureizen!

9Verfinstert seien die Sterne ihrer Dämmerung; sie harre auf Licht, und da sei keines; und nicht schaue sie die Wimpern der Morgenröte!

10Denn sie hat die Pforte meines Mutterschoßes nicht verschlossen und Mühsal nicht verborgen vor meinen Augen.

11Warum starb ich nicht von Mutterleibe an, kam aus dem Schoße hervor und verschied?

12Weshalb kamen Knie mir entgegen, und wozu Brüste, daß ich sog?

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