Logos Bible Study

1. Korinther 9,6–14

Elberfelder 1905Other versions

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6Oder haben allein ich und Barnabas nicht ein Recht, nicht zu arbeiten?

7Wer tut jemals Kriegsdienste auf eigenen Sold? Wer pflanzt einen Weinberg und ißt nicht von dessen Frucht? Oder wer weidet eine Herde und ißt nicht von der Milch der Herde?

8Rede ich dieses etwa nach Menschenweise, oder sagt nicht auch das Gesetz dieses?

9Denn in dem Gesetz Moses’ steht geschrieben: „Du sollst dem Ochsen, der da drischt, nicht das Maul verbinden“. Ist Gott etwa für die Ochsen besorgt?

10Oder spricht er nicht durchaus um unseretwillen? Denn es ist um unseretwillen geschrieben, daß der Pflügende auf Hoffnung pflügen soll, und der Dreschende auf Hoffnung dreschen, um dessen teilhaftig zu werden.

11Wenn wir euch das Geistliche gesät haben, ist es ein Großes, wenn wir euer Fleischliches ernten?

12Wenn andere dieses Rechtes an euch teilhaftig sind, nicht vielmehr wir? Wir haben aber dieses Recht nicht gebraucht, sondern wir ertragen alles, auf daß wir dem Evangelium des Christus kein Hindernis bereiten.

13Wisset ihr nicht, daß die, welche mit den heiligen Dingen beschäftigt sind, aus dem Tempel essen? Die, welche des Altars warten, mit dem Altar teilen?

14Also hat auch der Herr denen, die das Evangelium verkündigen, verordnet, vom Evangelium zu leben.

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