Die Apokalypse
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Hermann Lichtenberger

Die Apokalypse

Verlag W. Kohlhammer

Umschlagbild entnommen aus „Nestle-Aland – Novum Testamentum Graece“, S. 666

27. revidierte Auflage

© 1898, 1993 Deutsche Bibelgesellschaft Stuttgart

Alle Rechte vorbehalten

© 2014 W. Kohlhammer GmbH Stuttgart

Umschlag: Gestaltungskonzept Peter Horlacher

Satz: michon, Wickener Weg 19, 65719 Hofheim/Ts.

ISBN 978-3-17-016828-2

E-Book-Formate:

pdf: ISBN 978-3-17-028797-6

Theologischer Kommentar zum Neuen Testament

Herausgegeben von

Ekkehard W. Stegemann

Luise Schottroff

Angelika Strotmann

Klaus Wengst

Band 23

Dem Andenken an

Jürgen Kalms

Frances Back

Friedrich Avemarie

Marion Sieker-Greb

Apk 14,13

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Bibliographie

Einleitung

1. Hermeneutischer Zugang

2. Zur Wirkungsgeschichte

3. Zur Forschungsgeschichte

a) Die jüdische Apokalyptik

b) Die Wiederentdeckung der Apokalyptik

4. Jüdisch-apokalyptisches Denken

5. Jüdische Apokalypsen

6. Zur Frage nach dem Verfasser der Apk

7. Zu Zeit und Ort der Apk

a) Die traditionelle Datierung

b) Zur späteren Datierung der Apk

Übersetzung und Auslegung

Erster Teil

Die einleitenden Kapitel 1–3

I. 1,1–3 Das Zeugnis des Johannes

1. Der Titel des Buches

2. Der Begriff des Zeugen

3. Die editorische Rahmung

II. 1,4–8 Briefeingang

Exkurs: Der Brief in der apokalyptischen Literatur

III. 1,9–20 Die sogenannte Berufungsvision

1. Johannes auf Patmos

2. Der bzw. die Gemeindeengel

IV. 2,1–3,22 Die sieben Sendschreiben

1. 2,1–7 Ephesus

2. 2,8–11 Smyrna

3. 2,12–17 Pergamon

a) Zum Kaiserkult

b) Unzucht und Götzenopferfleisch

4. 2,18–29 Thyatira

5. 3,1–6 Sardes

6. 3,7–13 Philadelphia

7. 3,14–22 Laodizea

Zweiter Teil

4,1–19,10 Der apokalyptische Hauptteil

I. 4,1–11 Der Aufstieg in den himmlischen „Thronsaal“

Zur Hekhalot-Literatur

II. 5,1–14 Das Lamm und die versiegelte Buchrolle

1. Die Buchrolle

2. Das Lamm

3. Exkurs: Zum Kompositionsprinzip der Apk

III. 6,1–8,1 Die erste große Gerichtsreihe: Die Sieben-Siegel-Visionen

1. 6,1–8 Das Öffnen der ersten vier Siegel: Die apokalyptischen Reiter

2. 6,9–11 Das fünfte Siegel

3. 6,12–17 Das sechste Siegel

4. 7,1–17 Die 144.000 und das Volk, das niemand zählen kann

Exkurs: Das Zeichen

5. 8,1 Das siebente Siegel

IV. 8,2–11,19 Die sieben Trompeten-(Schofar-)Visionen

1. 8,2–6 Der Auftakt zur Visionsreihe

2. 8,7–13 Die vier Trompeten (bzw. Schofarot)

3. 9,1–12 Die fünfte Trompete (bzw. der fünfte Schofar)

4. 9,13–21 Die sechste Trompete (bzw. der sechste Schofar)

5. 10,1–11,14 Unterbrechung der Trompeten- (bzw. Schofar-)gerichte

a) 10,1–11 Das Wesen der Prophetie und das Essen der kleinen Buchrolle

b) 11,1–14 Das Vermessen des Tempels und die beiden Zeugen

6. 11,15–19 Die siebte Trompete (bzw. der siebte Schofar)

V. 12,1–14,20 Der Drache, die Gemeinde und das Lamm

1. 12,1–18 Die Frau, der Drache und der Knabe

Exkurs: Zur Frage des Mythos in Apk 12

2. 13,1–18 Zwei Tiere: Aus dem Meer und vom Land

Exkurs: Antike Zahlenspekulationen und Zahlen-Namensberechnungen

3. 14,1–5 Das neue Lied, das Lamm und die 144.000 auf dem Zion...

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About Die Apokalypse

Für ein gegenwärtiges Verständnis der Johannesapokalypse gibt der Text selbst die hermeneutischen Vorgaben: Die Herrschaft Gottes und Christi kommt entgegen allem Augenschein und geschichtlicher Erfahrbarkeit; das Potential des Textes und seiner Bilder liegt gerade in ihrer bisherigen Nichterfüllung. Text und Bilder halten eine Zukunft offen, die nicht von der Herrschaft durch Menschen bestimmt ist; sie werfen Licht aus einer Welt, in der Gottes Wille geschieht, auf diese Welt, in der der Wille Gottes geschehen wird. Die Adressaten der Apokalypse sind bedrängte Christen in Kleinasien um 100 n. Chr., denen die Herrschaft Christi und das Kommen der neuen Welt verkündet wird, in der es „kein Leid noch Geschrei noch Schmerz mehr geben wird“.

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