Das Lukasevangelium (Bände I–II)
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DAS LUKASEVANGELIUM

ERSTER TEIL

Kommentar zu Kapitel 1,1–9,50

ZWEITER TEIL

Kommentar zu Kapitel 9,51–11,54

von

Heinz Schürmann

Verlag Herder

1984–1994

ERSTER TEIL

MEINEN HÖRERN

IN MÜNSTER UND ERFURT

(1952–1977)

SONDERAUSGABE

Alle Rechte vorbehalten – Printed in Hungary

© Verlag Herder Freiburg im Breisgau 1984

Imprimatur. – Freiburg im Breisgau 1969

Umschlaggestaltung: Finken & Bumiller, Stuttgart

ISBN 3-451-27411-6

ZWEITER TEIL

SONDERAUSGABE

Alle Rechte vorbehalten – Printed in Hungary

© Verlag Herder Freiburg im Breisgau 1994

Umschlaggestaltung: Finken & Bumiller, Stuttgart

ISBN 3-451-27411-6

HERDERS THEOLOGISCHER KOMMENTAR ZUM NEUEN TESTAMENT

Begründet von Alfred Wikenhauser†

fortgeführt von Anton Vögtle und Rudolf Schnackenburg

Herausgegeben von

Joachim Gnilka und Lorenz Oberlinner

DIE EVANGELIEN

SONDERAUSGABE

DEN KOLLEGEN UND WEGGENOSSEN

aus den Jahren

des Aufbruchs und Neubeginns nach 1945

FRANZ MUSSNER

EUGEN RUCKSTUHL

+ EDUARD SCHICK

RUDOLF SCHNACKENBURG

+ ALOIS STÖGER

ANTON VÖGTLE

in dankbarer Verbundenheit

VORWORT

Jede Generation steht neu vor der Aufgabe, die Heiligen Schriften dem eigenen Verstehenshorizont zu konfrontieren und sie — und sich — in dieser Konfrontation neu zu verstehen. Ein Synoptikerkommentar unserer Tage wird sich dabei in besonderer Weise der redaktionsgeschichtlichen Fragestellung verpflichtet wissen, ein Kommentar zum Lukasevangelium somit dem Verkündigungswillen des Verfassers in der ausgehenden Apostelzeit, also in der so entscheidenden Geburtsstunde der „nachapostolischen Kirche“ (deren immer neu bedenkenswerte Anfänge gewiß treffender „altkatholisch“ als „frühkatholisch“ genannt würden), zugleich — bei Nachlassen der gespannten Enderwartung — in der Situation vielfach gefährdeter „später Christen“ inmitten erneuter, neuartiger Welterfahrung.

Das den Text befragende Vorverständnis wird der Leser erkennen, wenn er den Kommentar des lukanischen Proömiums 1,1–4 liest. Dort wird er in den „hermeneutischen Zirkel“ hineingenommen; er soll aber nach der Kommentierung der ersten 9 Kapitel der Evangelienschrift nicht voreilig daraus entlassen werden. Die Entscheidung der Herausgeber, daß die in Teilbänden erscheinenden Synoptikerkommentare das exegetisch erarbeitete Gesamtverständnis erst nach Abschluß der Gesamtkommentierung beibringen sollen, ist gewiß richtig1. Sosehr jeder, der an Lukas gewiesen ist, noch lange den Arbeiten von Hans Conzelmann zu Dank verpflichtet sein wird — das in der vorliegenden Kommentierung zutage tretende Lukasverständnis wird in mehrfacher Hinsicht anders aussehen als das Conzelmanns (das W. C. Robinson doch wohl etwas voreilig das „klassische“ genannt hat).

Sosehr es wahr ist, daß die redaktionsgeschichtliche Methode zuerst an den Lukasschriften in überzeugender Weise Ergebnisse gezeitigt hat, so sehr ist es wiederum auch wahr, daß diese nirgends besser ihre Grenze erkennen kann als bei der Kommentierung des Lukasevangeliums. Denn immer wieder überwältigt das Sagen der Überlieferungen, deren ...

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About Das Lukasevangelium (Bände I–II)

Herders theologischer Kommentar zum Neuen Testament gilt seit Jahren als exegetisches Standardwerk. International anerkannte Exegeten wie Joachim Gnilka, Franz Mussner, Lorenz Oberlinner, Karl H. Schelkle, Heinrich Schlier, Rudolf Schnackenburg und Gerhard Schneider machen diese wissenschaftliche Kommentarreihe zu einem unverzichtbaren exegetischen Hilfsmittel.

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