Das Matthäusevangelium (Bände I–II)
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DAS MATTHÄUSEVANGELIUM

ERSTER TEIL

Kommentar zu Kapitel 1,1–13,58

ZWEITER TEIL

Kommentar zu Kapitel 14,1–28,20

von

Joachim Gnilka

ERSTER TEIL

MEINEN JÜDISCHEN FREUNDEN

Die Deutsche Bibliothek – CIP-Einheitsaufnahme

Herders theologischer Kommentar zum Neuen Testament :

die Evangelien. – Ungekürzte Sonderausgabe.–

Freiburg im Breisgau ; Basel ; Wien : Herder 2000

SONDERAUSGABE

Alle Rechte vorbehalten – Printed in Hungary

© Verlag Herder Freiburg im Breisgau 1986

Imprimatur. – Freiburg im Breisgau 1986

Der Generalvikar: p.t. Dr. Bechthold

Umschlaggestaltung: Finken & Bumiller, Stuttgart

ISBN 3-451-27411-6

ZWEITER TEIL

SONDERAUSGABE

Alle Rechte vorbehalten –

© Verlag Herder Freiburg im Breisgau 1988

Imprimatur. – Freiburg im Breisgau 1988

Der Generalvikar: p.t. Dr. Schlund

Umschlaggestaltung: Finken & Bumiller, Stuttgart

ISBN 3-451-27411-6

HERDERS THEOLOGISCHER KOMMENTAR ZUM NEUEN TESTAMENT

Begründet von Alfred Wikenhauser †

fortgeführt von Anton Vögtle und Rudolf Schnackenburg

Herausgegeben von

Joachim Gnilka und Lorenz Oberlinner

DIE EVANGELIEN

SONDERAUSGABE

VORWORT

Das Evangelium nach Matthäus wird als das erste Evangelium gezählt. Traditionsgemäß führt es in unseren Textausgaben des Neuen Testaments die Evangelien an. Inzwischen hat es seinen Stellenwert verändert. Seinen durch Jahrhunderte erhobenen Anspruch, das älteste Evangelium zu sein, mußte es im Zuge der Zweiquellen-Theorie an Markus abtreten. Blickt man auf die gegenwärtige exegetische Literaturlage, scheint es ein wenig im Schatten des Markusevangeliums und der Spruchquelle zu stehen. Dennoch bleibt die Beschäftigung mit Matthäus eine faszinierende Sache. Dies hat zahlreiche Gründe, von denen hier einige wenige genannt sein sollen. Es spricht eine klare, eindringliche Sprache, die bestimmte wichtige Anliegen hervortreten läßt. Diese Anliegen haben vorab mit dem zu tun, was man ein praktisches Christentum nennen könnte. In dieser Ausrichtung auf die christliche Lebenspraxis schließt das Evangelium unmittelbar an Jesus an und besteht seine hohe Relevanz für das Christentum unserer Tage. Es ist schließlich das Evangelium, das sich, im Grundkonzept universal angelegt, dem AT und Judentum, das heißt, dem Herkommen des Christentums, stark verpflichtet weiß. Die Kommentierung legt auf diesen Aspekt wert. Für die Lektüre ist darauf zu achten, daß die Kommentierung wie folgt aufgebaut ist: auf die Analyse der Texte (jeweils Punkt I) folgen die Interpretation (II), eine Zusammenfassung der mt Schau des Textes (IIIa), seine historische Beurteilung (IIIb) und ein Teil, der Anregungen geben will zur persönlichen Aneignung und Vermittlung des Textes (IIIc). Dabei wird auf nichtexegetische moderne theologische und gelegentlich nichttheologische Literatur, die auf Mt Bezug nimmt, zurückgegriffen. Des Raumes wegen kann dies nur in einem recht begrenzten Umfang geschehen. Die sog. Einleitungsfragen sollen am Schluß des 2. Bandes, der in Vorbereitung ist, behandelt werden. Vermutlich versteht sie der normale ...

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About Das Matthäusevangelium (Bände I–II)

Herders theologischer Kommentar zum Neuen Testament gilt seit Jahren als exegetisches Standardwerk. International anerkannte Exegeten wie Joachim Gnilka, Franz Mussner, Lorenz Oberlinner, Karl H. Schelkle, Heinrich Schlier, Rudolf Schnackenburg und Gerhard Schneider machen diese wissenschaftliche Kommentarreihe zu einem unverzichtbaren exegetischen Hilfsmittel.

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